19. Februar 2004 
in Kürze: 

Unterwegs nach Cold Mountain

"North Carolina, um 1860: Ein einziger Kuss, mehr Zeit bleibt Pfarrerstochter Ada (Nicole Kidman) und Inman (Jude Law) nicht für ihre Liebe. Dann muss der friedfertige Inman in den Bürgerkrieg ziehen. Drei Jahre lang kämpft er auf Seiten der Konföderierten, überlebt Hunger und Verwundungen und hütet in all dem Grauen das einzige Foto von Ada wie einen Schatz. Nur ihre Briefe geben Inman die Kraft zum Überleben. Und als Inman schwer verletzt nach der Schlacht von St. Petersburg / Virginia im Lazarett liegt, beschließt er zu desertieren. 300 Meilen durchquert er zu Fuß ein Land, das an den Wunden des Bürgerkriegs leidet. Aber auch Ada hat der Krieg verändert. Nach dem Tod ihres Vaters (Donald Sutherland) hätte die zarte Städterin fast vor dem rauen Leben in der Kleinstadt Cold Mountain kapituliert. Aber mit Hilfe der naturverbundenen Ruby (Renée Zellweger) wird aus Ada eine selbstbewusste Frau, die ihren Lebensunterhalt mit der väterlichen Farm erwirtschaftet. Dennoch sehnt sie sich nach nichts so sehr wie nach Inmans Rückkehr. Auf seinem gefährlichen Heimweg begegnet Inman Verbündeten wie dem ehemaligen Pfarrer Veasey (Philip Seymour Hoffman) und der Kräuterfrau Maddy (Eileen Atkins), aber auch unerwarteten Feinden wie dem Hinterwäldler Junior (Giovanni Ribisi). Und als Inman in die Nähe von Cold Mountain kommt, läuft er Gefahr, als Deserteur entdeckt zu werden. Auf fahnenflüchtige Soldaten hat es Teague (Ray Winstone), der brutale Anführer der Bürgermiliz besonders abgesehen..." (Presse-Text)

Eröffnungsfilm der Berlinale 2004

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Unterwegs nach Cold Mountain 
Originaltitel: Cold Mountain (USA 2003) 
Regie: Anthony Minghella ("Der englische Patient", "Der talentierte Mr. Ripley");
Darsteller: Jude Law (Inman), Nicole Kidman (Ada Monroe), Renée Zellweger (Ruby Thewes), Ray Winstone ("Ganz oder gar nicht", "Face - Abgerechnet wird zum Schluss", "Sexy Beast"; Teague), Donald Sutherland (Reverend Monroe), Philip Seymour Hoffman ("Happiness", "Magnolia", "Punch-Drunk Love"; Pfarrer Veasey), Giovanni Ribisi (zuletzt: "Lost in Translation"; Junior), Natalie Portman ("Leon, der Profi", neuere "Star Wars"-Filme; Sarah), Kathy Baker ("Rufmord - Jenseits der Moral"; Sally Swanger), James Gammon ("The Cell", "Leben oder so ähnlich"; Esco Swanger), Charlie Hunnam ("Nicholas Nickleby"; Bosie), Eileen Atkins ("Gosford Park", "The Hours - Von Ewigkeit zu Ewigkeit"; Maddy), Ethan Suplee ("Dogma", "Blow"; Pangle), Jack White (Leinwand-Debüt des Sängers der Band "The White Stripes"; Georgia), Brendan Gleeson ("Gangs of New York", "Dark Blue", zuletzt: "28 Days later"; Stobrod, Rubys Vater), Jena Malone ("Contact", "Das Haus am Meer"; Ferry Girl), Lucas Black ("Sling Blade - Auf Messers Schneide", "All die schönen Pferde"; Oakley), Jay Tavare ("Adaption"; Swimmer), Melora Walters ("Magnolia", "Tricks"; Lila) u.a.; Drehbuch: Anthony Minghella nach dem Roman von Charles Frazier (1997); Produktion: Albert Berger, William Horberg, Sidney Pollack, Ron Yerxa; Ausführende Produktion: Iain Smith, Timothy Bricknell; Kamera: John Seale; Kostüme: Ann Roth; Schnitt: Walter Murch; Szenenbild: Dante Ferretti; Musik: Gabriel Yared; Länge: 154 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih von Buena Vista International


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Gerade durch die digitale Revolution, bei der jeder Mensch in der Lage ist, seine Meinung überall öffentlich kundzutun, ohne dafür geradestehen zu müssen, neigen viele Menschen wieder dazu, sich für das Zentrum des Universums zu halten."

Schauspieler Christoph Waltz

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