8. Januar 2004 
in Kürze: 

Nicholas Nickleby

"Die Lage nach dem Tod des Familienoberhauptes ist erbarmungswürdig. Und der einzige, an den sich der junge Nicholas Nickleby (Charlie Hunnam) in seiner finanziellen Not zu wenden weiß, ist Onkel Ralph (Christopher Plummer), der in London lebende Bruder seines verstorbenen Vaters. Von ihm hat es immer geheißen, er sei äußerst wohlhabend - und durchaus wohltätig gesinnt. Also machen sich Nicholas, seine Mutter und seine Schwester Kate vom ländlichen Devon auf den Weg in die große Hauptstadt. Doch der vermeintliche Retter entpuppt sich als herzloser Tyrann.

Denn der alte Herr hat sofort einen Plan: Seine unschuldige Nichte Kate will er, gegen entsprechende, dringend benötigte Geldzuwendungen, an einen widerwärtigen Geschäftsfreund zu verkuppeln. Und Neffe Nicholas wird im Eiltempo zurück aufs Land geschickt und damit als potenzieller Störenfried aus dem Weg geräumt. Als Hilfslehrer soll er in dem düsteren Internat Dotheboys Hall arbeiten und mit dem mageren Gehalt seine Familie im fernen London unterstützen. In Dotheboys Hall führen Wackford Sqeers (Jim Broadbent) und seine Gattin (Juliet Stevenson) ein schreckliches Regiment: Ihre kleinen Schutzbefohlenen, die eigentlich sorgenfrei lernen sollten, führen in den trostlosen Hallen ein entbehrungsreiches Leben. Am schlimmsten hat es allerdings den jungen Smike (Jamie Bell) getroffen: Ihn behandelt das böse Ehepaar Squeers so gnadenlos ungerecht wie einen Sklaven.

Nicholas und Smike freunden sich an und fliehen bei Nacht und Nebel vor ihren Peinigern. Das Abenteuer ihres Lebens kann beginnen..." (Presse-Text)

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Nicholas Nickleby 
Originaltitel: Nicholas Nickleby (USA / GB / Deutschland / Niederlande 2002) 
Regie: Douglas McGrath;
Darsteller: Charlie Hunnam (Nicholas Nickleby), Jamie Bell ("Billy Elliot - I will dance"; Smike), Christopher Plummer (Ralph Nickleby), Jim Broadbent (Wackford Sqeers), Juliet Stevenson ("Die Verschwörung der Frauen", "Kick it like Beckham"; Mrs. Steers), Nathan Lane ("The Birdcage", "Mäusejagd"; Vincent Crummles), Anne Hathaway ("Plötzlich Prinzessin"; Madeline Bray), Tom Courtenay (Newman Noggs), Alan Cumming (zuletzt: "X-Men 2"; Mr. Folair), Edward Fox (Sir Mulberry Hawk), Romola Garai (Kate Nickleby), Barry Humphries (bekannt als Kunstfigur "Dame Edna Average"; Mrs. Crummles), Timothy Spall ("Intimacy", "All or nothing"; Charles Cheeryble) u.a.; Drehbuch: Douglas McGrath nach dem gleichnamigen Roman von Charles Dickens; Produktion: Simon Channing Williams, John N. Hart, Jeffrey Sharp; Ausführende Produzenten: Gail Egan, Robert Kessel, Michael Hogan; Kamera: Dick Pope; Musik: Rachel Portman; Länge: 132 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih der Solo Film Verleih GmbH


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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