10. April 2003 
in Kürze: 

Leben oder so ähnlich

"Moderatorin Lanie Kerrigan (Angelina Jolie) ist das Zugpferd der Nachrichten beim lokalen Sender KQMO 4, ihre Sendung 'That's Seattle Life' der Quotenrenner. Und die platinblonde Karrierefrau setzt alles daran, einmal so berühmt zu werden wie ihr großes Vorbild: TV-Ikone Deborah Connors (Stockard Channing). Bis es so weit ist, pflegt Lanie ihre prestigeträchtige Beziehung zu Baseballprofi Cal (Christian Kane), stählt ihren Körper und hält strikte Diät. Lanies Einsatz wird schon bald belohnt. Ihr Boss eröffnet ihr, dass sie befördert wird. Zur Vorbereitung soll sie ausgerechnet mit ihrem Intimfeind, Kameramann Pete (Edward Burns), auf Reportagetour gehen. Bei der Vorberichterstattung über das Spiel des örtlichen Footballteams treffen die beiden den obdachlosen Hellseher Prophet Jack (Tony Shalhoub). Jack verkündet nicht nur das korrekte Spielergebnis vorab, sondern klärt Lanie auch über ihren bevorstehenden Tod auf: Der soll exakt am nächsten Donnerstag eintreten. Lanie will die Schreckensbotschaft zunächst nicht glauben. Doch dann beginnt ihre glatte Fassade zu bröckeln, sie denkt über ihr oberflächliches Leben nach, das womöglich bald endet. Konsequent beendet sie die Beziehung zu Cal und fühlt sich zu Pete hingezogen, der seine erfolgreiche Karriere zugunsten seines kleinen Sohnes freiwillig aufgegeben hatte. Als plötzlich eine noch größere berufliche Chance winkt, fällt Lanie jedoch in alte Verhaltensmuster. Sie lässt Pete sitzen, fährt nach New York und führt ein Interview, das den Startschuss für ihren Aufstieg zum US-Medienstar gibt. Doch noch während des Interviews wird Lanie klar, dass die große Medienkarriere nicht die Erfüllung ihres Lebens sein kann. Sie kündigt und will nach Seattle zurückkehren, als vor ihren Augen die missglückte Festnahme eines Dealers in einer Schießerei endet. Ein Querschläger trifft Lanie und sie bricht schwer verletzt zusammen..." (Presse-Text)

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Leben oder so ähnlich 
Originaltitel: Life or something like it (USA 2002) 
Regie: Stephen Herek ("Critters", "Bill und Teds verrückte Reise durch die Zeit"; "Rock Star"); Darsteller: Angelina Jolie (Lanie Kerrigan), Ed Burns ("15 Minutes", "Sidewalks of New York"; Pete), Tony Shalhoub ("Ausnahmezustand", "13 Geister"; Prophet Jack), Stockard Channing ("Smoke - Raucher unter sich"; Deborah Connors), Melissa Errico ("Frequency"; Andrea), Christian Kane ("EdTV"; Cal), James Gammon (Lanies Vater), Lisa Thornhill (Gwen), Greg Itzin (Dennis), Max Baker (Vin), Andromeda Dunker (Mo), Jesse James Rutherford (Tommy), Veena Sood (Arzt), Tim Watters (Bill Clinton), Brent Mendenhall (George Bush) u.a.; Drehbuch: John Scott Shepherd ("Joe Jedermann") und Dana Stevens ("Stadt der Engel") nach der Story von John Scott Shepherd; Produktion: Arnon Milchan, John Davis, Chi-Li Wong, Toby Jaffe; Ausführende Produzenten: Ric Kidney, Ken Atchity, Teddy Zee; Kamera: Stephen H. Burum; Musik komponiert und dirigiert von David Newman; Ausführender Musikproduzent: Budd Carr; Länge: 104 Minuten; FSK: ab 6 Jahren; ein Film im Verleih von Twentieth Century Fox of Germany; Film-Homepage: http://www.leben-oder-so-aehnlich.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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