26. Juli 2001 
in Kürze: 

Blow

Der Film beruht auf einer wahren Geschichte: George Jung (Johnny Depp) hat seit seiner Kindheit miterleben müssen, wie sein Vater Fred (Ray Liotta) für viel Arbeit wenig Lohn verdient. Ende der 60er Jahre gerät der Teenager George zusammen mit seinem Kumpel Tuna in Manhattan Beach / Kalifornien eher zufällig ins Drogengeschäft; das Geld fließt ihm nur zu. Er lernt die junge Stewardess Barbara (Franka Potente) kennen, mit der er bald den Marihuana-Handel auf sämtliche Länder der Vereinigten Staaten ausdehnt. Als erstem US-Amerikaner wird es ihm gestattet sein, mit Pablo Escobar (Cliff Curtis) Geschäfte zu machen; aber immer wieder fliegt sein Handel auf. Von Barbara bald durch einen Schicksalsschlag getrennt, trifft er Mirtha (Penelopé Cruz). Vom Zeitpunkt der Heirat der beiden an wird George endgültig vom Glück verlassen. Drama; Franka Potentes US-Debüt.
"Blow" war Regisseur Ted Demmes letzter Film. Der Neffe des Regisseurs Jonathan Demme starb am 14. Januar 2002 im Alter von 37 Jahren an einem Herzinfarkt.

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Blow Originaltitel: Blow (USA 2001) 
Darsteller: Johnny Depp (George Jung), Penelopé Cruz (Mirtha Jung), Franka Potente (Barbara Buckley), Ray Liotta (Fred Jung), Jordi Mollá (Diego Delgado), Rachel Griffiths (Ermine Jung), Ethan Suplee (Tuna), Paul Reubens (Derek Foreal), Max Perlich (Kevin Dulli), Cliff Curtis (Pablo Escobar); Regie: Ted Demme; Drehbuch: David McKenna, Nick Cassavetes; Produktion: Joel Stillerman, Denis Leary, Georgia Kacandes; Länge: 123 Minuten; FSK: ab 12 Jahren


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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