10. April 2003 
in Kürze: 

Dreamcatcher

"Jonesy, Henry, Pete und Beaver. 
Vor 20 Jahren waren sie Kinder in einer Kleinstadt in Maine – Kinder, die den Mut aufbrachten, heldenhaft auf kindliche Brutalität zu reagieren. Indem sie einen merkwürdigen Jungen namens Duddits retteten, gewannen sie unerwartet ein fünftes Mitglied für ihren Freundeskreis. Noch seltsamer ist die Macht, die er ihnen verleiht – sie schmiedet die Gruppe in einer Weise zusammen, die weit über übliche Freundschaftsbande hinausgeht.
Heute führen die vier Männer getrennte Leben, haben unterschiedliche Probleme. Doch alle denken sie oft an die Heldentat von damals zurück. Und sie leiden eher unter ihren außergewöhnlichen Fähigkeiten – ein Segen sind sie nicht. Dann kommt einer von ihnen bei einem schrecklichen Unfall fast ums Leben – zunächst begreifen die Freunde gar nicht, dass jenes Unheil zurückkehrt, das irgendwie mit Duddits zu tun hat.
Dann treffen sie sich wie jedes Jahr in einer Jagdhütte – wollen ihren Spaß haben, wie das unter Freunden üblich ist. Doch das Schicksal will es anders: Zunächst erscheint ein Fremder, ein verirrter Jäger – er ahnt selbst nicht, welcher fürchterlichen Ansteckungsgefahr er die Gefährten aussetzt. Dann bricht ein schwerer Schneesturm los, in dem etwas Grauenhaftes auf sie zukommt – eine tödliche außerirdische Macht, der einige der vier Freunde zum Opfer fallen. Die Überlebenden müssen noch einmal ihre lang verdrängten Kräfte mobilisieren, um dem beispiellosen Horror die Stirn zu bieten." (Presse-Text)

Als Vorfilm zu "Dreamcatcher" läuft "Animatrix - Der letzte Flug der Osiris" in den Kinos.
Dabei handelt es sich um die Eingangssequenz von "Matrix Reloaded", dem im Sommer 2003 in den deutschen Kinos startenden Fortsetzungsfilm von "Matrix".

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Dreamcatcher 
Originaltitel: Dreamcatcher (USA 2002) 
Regie: Lawrence Kasdan ("Body Heat - Eine heißkalte Frau", "Silverado", "Die Reisen des Mr. Leary", "French Kiss");
Darsteller: Morgan Freeman (Colonel Abraham Curtis), Thomas Jane ("Der schmale Grat", "Original Sin", "Super süß und super sexy"; Henry Devlin), Jason Lee ("Dogma", "Almost Famous - Fast berühmt", "Vanilla Sky", zuletzt: "Schwere Jungs"; Beaver), Damian Lewis (Jonesy), Timothy Olyphant ("Der Club der gebrochenen Herzen", "Rock Star"; Pete), Tom Sizemore ("Natural Born Killers", "Der Soldat James Ryan", "Bringing Out the Dead", "Pearl Harbor", zuletzt: "Black Hawk Down"; Owen Underhill), Donnie Wahlberg (Duddits), Michael O'Neill, Rosemary Dunsmore u.a.; Drehbuch: William Goldman und Lawrence Kasdan nach dem Buch "Dreamcatcher" ("Duddits") von Stephen King; Produktion: Lawrence Kasdan, Charles Okun; Ausführender Produzent: Bruce Berman; Co-Produktion: Stephen Dunn, Casey Grant, Jon Hutman; Kamera: John Seale; Musik: James Newton Howard; Länge: 135 Minuten; FSK: ab 16 Jahren; ein Film im Verleih der Warner Bros. Film GmbH; Film-Homepage: http://www.dreamcatcher-derfilm.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er war einer der großen deutschen Filmhistoriker, hellsichtig, leidenschaftlich, präzise. Aus dem Münchner Filmmuseum, das er von 1973 bis 1994 leitete, machte er einen Ort für alle, die das Kino lieben und verstehen wollen, wie es funktioniert. Zusammen mit seiner Frau Frieda Grafe setzte er neue Maßstäbe für die Reflexion über den Film als Kunstform. Durch umfangreiche Retrospektiven schärfte er den Blick auf die Werke bedeutender Filmemacher, aber auch für die Komplexität des Genre-Kinos. Er rekonstruierte Klassiker wie 'M' oder 'Metropolis' und schuf damit ein Bewusstsein für den Reichtum des Stummfilms."

Aus dem SPIEGEL-Nachruf zum Tode des Filmpublizisten
und -kritikers Enno Patalas (15.10.1929 - 07.08.2018)

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