3. Mai 2001 
in Kürze: 

Almost Famous - Fast berühmt

San Diego 1973. Zum Entsetzen seiner streng konservativen Mutter Elaine interessiert sich der 15-jährige William Miller sehr für Rock-Musik. Er möchte unbedingt Journalist werden und hat sogar eine Nase dafür, dass die unbekannte Band "Stillwater" es packen wird. An sie hängt er sich und wird von der Gruppe fortan genauso wie die Groupies um Penny Lane als Maskottchen betrachtet. Dabei schreibt er bereits eine Titelgeschichte für den "Rolling Stone" ... Komödie im Stil von "Still Crazy".
Die Grundidee des Films trägt autobiographische Züge: Regisseur und Drehbuchautor Cameron Crowe hat, wie sein Protagonist William Miller, 15-jährig als Journalist begonnen. Als 16-Jähriger stieß er 1973 "zum Autorenteam des Rolling Stone, wo er schließlich assoziierter Redakteur werden sollte. Noch im Teenageralter schrieb der junge Autor und Musikfan Profile über viele der einflussreichsten Künstler dieser Tage." (Presseheft)
Cameron Crowe erhielt den "Oscar", den Academy Award 2001 für das Beste Original-Drehbuch. 

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Almost Famous - Fast berühmt Originaltitel: Almost Famous (USA 2000) 
Regie: Cameron Crowe; Drehbuch: Cameron Crowe ("Jerry Maguire"); Darsteller: Patrick Fugit (William Miller), Billy Crudup (Russell Hammond), Frances McDormand (Elaine Miller), Kate Hudson (Tochter von Goldie Hawn; Lady "Penny Lane" Goodman), Jason Lee (Jeff Bebe), Philip Seymour Hoffman ("Magnolia"; Lester Bangs), Eric Stoltz (Topeka Partier); Originalmusik: John Bonham (Songs), Peter Frampton (Songs), Elton John (Songs der Alben "Tiny Dancer" und "Mona Lisas and Mad Hatters"), John Paul Jones, Jimmy Page, Robert Plant, Nancy Wilson; zusätzliche Musik: Shel Silverstein, Paul Simon, Bernie Taupin, Stevie Wonder; Kamera: John Toll; Länge: 123 Minuten; FSK: ab 12 Jahren 
 
 


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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