12. Juli 2001 
in Kürze: 

Original Sin

"Kuba, um die Jahrhundertwende. Der reiche Plantagenbesitzer Luis Vargas (Antonio Banderas) wartet auf das Schiff mit seiner zukünftigen Frau, einer Amerikanerin, die er nur aus Briefen kennt. Doch als er vor Julia Russell (Angelina Jolie) steht, ist er überrascht: Sie ist viel schöner als die Frau auf den Fotos...
Aus dem Blind Date wird eine echte Liebesehe, auch wenn Luis nicht hinter alle Geheimnisse Julias dringen kann. Als eines Tages der Privatdetektiv Walter Downs (Thomas Jane) auftaucht und vorgibt, die echte Julia Russell zu suchen, verschwindet Julia spurlos und mit dem gesamten Vermögen von Luis. Doch auch seine Enttäuschung, Wut und Rachsucht können in Luis die Liebe zu Julia nicht abtöten. So macht er sich auf, sie zu suchen - und stößt dabei auf ein gefährliches Netz aus Schwindel, Betrug und Mord..." (Presse-Text)
Inszeniert von Pulitzer-Preisträger Michael Cristofer ("Body Shots") nach dem Roman "Walzer in die Dunkelheit" von Cornell Woolrich ("Fenster zum Hof").
Der Roman wurde 1969 von Francois Truffaut schon einmal verfilmt: "Das Geheimnis der falschen Braut" ("Mississippi Mermaid", 1969) mit Catherine Deneuve, Jean-Paul Belmondo und Michel Bouquet.

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Original Sin Originaltitel: Original Sin (USA 2000) 
Darsteller: Antonio Banderas (Luis Vargas), Angelina Jolie ("Turbulenzen und andere Katastrophen"; "Lara Croft: Tomb Raider"; Julia Russell), Thomas Jane (Walter Downs), Jack Thompson (Alan Jordan), Allison Mackie (Augusta Jordan), Joan Pringle (Sara), Pedro Armendáriz ("James Bond 007 - Lizenz zum Töten"; Jorge Cortes), Cordelia Richards (Emily Russell), Gregory Itzin (Colonel Worth); Regie: Michael Christofer; Drehbuch: Michael Christofer; Länge: 116 Minuten; FSK: ab 16 Jahren


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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