29. Januar 2004 
in Kürze: 

Underworld

"Seit Jahrhunderten tobt ein Krieg der Kreaturen, dessen Ursprünge im Dunkel der Vergangenheit liegen und der mit modernsten Waffen in die Neuzeit getragen wurde. Auf der einen Seite eine Gruppe mondäner Vampire, denen sich die gefährlich schöne Kriegerin Selene (Kate Beckinsale) unter der Führung des machthungrigen Kraven (Shane Brolly) angeschlossen hat - auf der anderen Seite eine Bande brutaler Werwölfe, deren Anführer Lucian (Michael Sheen) kompromisslos Jagd auf Blutsauger macht. Ausgetragen wird der zermürbende Kampf nicht mit Holzpflöcken oder Kreuzen, sondern mit Kugeln aus Silbernitrat oder ultraviolettem Licht. Doch das Gleichgewicht der verfeindeten Lager schwankt, als ein gewöhnlicher Mensch zwischen die Fronten gerät. Selene wird Zeugin, als die Werwölfe mit Michael Corvin (Scott Speedman) ohne Grund einen Mensch aus Fleisch und Blut ins Visier nehmen. Doch selbst nachdem sie Michael vorübergehend in Sicherheit bringen kann und sich wider Willen in diese mysteriöse Schlüsselfigur zu verlieben beginnt, kann sie nicht verhindern, dass Michael von einem Werwolf infiziert wird. Und während das Duell der Nachtgeschöpfe im Untergrund der Stadt eskaliert und mit dem mumifizierten Viktor (Bill Nighy) ein übermächtiger Vampirfürst erweckt werden muss, beginnt Selene die schrecklichen Hintergründe der Fehde zu erahnen..." (Presse-Text)

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Underworld 
Originaltitel: Underworld (USA 2003) 
Regie: Len Wiseman;
Darsteller: Kate Beckinsale ("Pearl Harbor"; Selene), Scott Speedman ("Dark Blue", "Mein Leben ohne mich"; Michael Corvin), Bill Nighy ("Still Crazy", zuletzt: "Tatsächlich Liebe"; Viktor), Michael Sheen ("Mary Reilly", "Die vier Federn"; Lucian), Shane Brolly (Kraven), Erwin Leder ("Das Boot"; Singe), Sophia Miles (Erika), Robbie Gee ("Snatch"; Kahn), Wentworth Miller ("Der menschliche Makel"; Dr. Adam), Kevin Grevioux (Raze), Zita Görög (Amelia) u.a.; Drehbuch: Len Wiseman, Danny McBride, Kevin Grevioux; Produktion: Richard S. Wright, Tom Rosenberg, Gary Lucchesi, Robert Bernacchi; Kamera: Tony Pierce-Roberts; Musik: John Frusciante, Paul Haslinger, Maynard James Keenan sowie David Bowies Song "Bring me the Disco King"; Länge: 121 Minuten; FSK: ab 16 Jahren; ein Film im Verleih von Concorde Filmverleih


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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