"Warum es begann und wo alles seinen Anfang nahm – das ist unbekannt.
Aber was – auf welche Weise auch immer – über Nacht geschehen ist,
bedeutet: Die Erde ist plötzlich ein lebendiger Alptraum mit surrealen
Dimensionen. Die Bevölkerung wird von einer unerklärlichen, unvorstellbaren
und absolut tödlichen Plage heimgesucht. Die Toten steigen aus ihren
Gräbern. Vom Hunger getriebene Leichen machen erbarmungslos Jagd auf
die wenigen Überlebenden dieses apokalyptischen Horrors, gehetzt von
der kannibalischen Gier nach Menschenfleisch...
Nach einer panischen Flucht aus ihrem Haus, irgendwo in einer Vorstadt
im US-Bundesstaat Wisconsin, trifft Ana Clark (Sarah Polley) auf eine kleine
Gruppe Überlebende, die aus dem wortkargen Polizisten Kenneth (Ving
Thames), dem zurückhaltenden Michael (Jake Weber), dem abgebrühten
Andre (Mekhi Phifer) und dessen schwangeren Frau besteht. Diesem zusammengewürfelten
Haufen gelingt es schließlich, sich in einem verlassenen Luxuseinkaufszentrum
zu verschanzen.
Während die Welt vor den Toren dieser Festung des 20sten Jahrhunderts
längst zur lebendigen Hölle mutiert ist, kämpft die kleine
Gruppe mit aller Kraft gegen die ständig größer werdende
Zombie-Armee, die drauf und dran ist, das Einkaufszentrum zu stürmen.
Abgeschottet von den Überresten einer zivilisierten Außenwelt
müssen sich Ana und ihre Mitstreiter nicht nur gegen Horden von Untoten
zur Wehr setzen, sondern auch ihre eigenen Vorurteile und Verdächtigungen,
die sie gegeneinander hegen, über Bord werfen. Denn nur so haben sie
eine kleine Chance dem Zombie-Terror zu entkommen. Und was am Wichtigsten
ist – als 'Mensch' zu überleben.
Wenn in der Hölle kein Platz für sie ist, kommen die Toten
auf die Erde..." (Presse-Text)
Remake von George A. Romeros gleichnamigem Horrorfilm (auf deutsch: "Die
Nacht der Zombies", 1979)
"Alles, was vielseitig und kleiner ist, hat überall in der Welt den Großen, den Supermärkten, Platz zu machen. Wenn Sie so wollen, war das europäische Kino immer ein Einzelhandel."
Regisseur Wim Wenders über das europäische Kino im Vergleich mit dem amerikanischen