15. April 2004 
in Kürze: 

Dawn of the Dead

"Warum es begann und wo alles seinen Anfang nahm – das ist unbekannt. 

Aber was – auf welche Weise auch immer – über Nacht geschehen ist, bedeutet: Die Erde ist plötzlich ein lebendiger Alptraum mit surrealen Dimensionen. Die Bevölkerung wird von einer unerklärlichen, unvorstellbaren und absolut tödlichen Plage heimgesucht. Die Toten steigen aus ihren Gräbern. Vom Hunger getriebene Leichen machen erbarmungslos Jagd auf die wenigen Überlebenden dieses apokalyptischen Horrors, gehetzt von der kannibalischen Gier nach Menschenfleisch...         

Nach einer panischen Flucht aus ihrem Haus, irgendwo in einer Vorstadt im US-Bundesstaat Wisconsin, trifft Ana Clark (Sarah Polley) auf eine kleine Gruppe Überlebende, die aus dem wortkargen Polizisten Kenneth (Ving Thames), dem zurückhaltenden Michael (Jake Weber), dem abgebrühten Andre (Mekhi Phifer) und dessen schwangeren Frau besteht. Diesem zusammengewürfelten Haufen gelingt es schließlich, sich in einem verlassenen Luxuseinkaufszentrum zu verschanzen. 

Während die Welt vor den Toren dieser Festung des 20sten Jahrhunderts längst zur lebendigen Hölle mutiert ist, kämpft die kleine Gruppe mit aller Kraft gegen die ständig größer werdende Zombie-Armee, die drauf und dran ist, das Einkaufszentrum zu stürmen. Abgeschottet von den Überresten einer zivilisierten Außenwelt müssen sich Ana und ihre Mitstreiter nicht nur gegen Horden von Untoten zur Wehr setzen, sondern auch ihre eigenen Vorurteile und Verdächtigungen, die sie gegeneinander hegen, über Bord werfen. Denn nur so haben sie eine kleine Chance dem Zombie-Terror zu entkommen. Und was am Wichtigsten ist – als 'Mensch' zu überleben.

Wenn in der Hölle kein Platz für sie ist, kommen die Toten auf die Erde..." (Presse-Text)

Remake von George A. Romeros gleichnamigem Horrorfilm (auf deutsch: "Die Nacht der Zombies", 1979) 


 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Dawn of the Dead 
Originaltitel: Dawn of the Dead (USA 2003 / 2004) 
Regie: Zack Snyder (d. i. das Regie-Debüt des bisherigen Werbefilmers);
Darsteller: Sarah Polley ("Das süße Jenseits", "eXistenZ", "Mein Leben ohne mich"; Ana), Ving Rhames ("Pulp Fiction", "Bringing Out the Dead", zuletzt: "Dark Blue"; Kenneth), Jake Weber ("Rendezvous mit Joe Black", "U 571", "The Cell"; Michael), Mekhi Phifer ("O", "8 Mile", "Honey"; Andre), Ty Burrell ("Black Hawk Down"; Steve), Michael Kelly ("Der Mondmann", "Unzerbrechlich"; CJ), Kevin Zegers (Terry), Lindy Booth (Nicole) u.a.; Drehbuch: James Gunn; Produktion: Richard P. Rubinstein, Marc Abraham, Eric Newman; Ausführende Produktion: Thomas A. Bliss, Dennis E. Jones, Armyan Bernstein; Kamera: Matthew F. Leonetti; Musik: Tyler Bates; Länge: 100 Minuten; FSK: keine Jugendfreigabe; ein Film im Verleih von United International Pictures; Film-Homepage: http://www.movies.uip.de/dawnofthedead bzw. http://www.dawnofthedead.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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