2. Januar 2002 
in Kürze: 

8 Mile

"Detroit 1995: Eine Großstadt gezeichnet von Kriminalität, Verfall, Arbeitslosigkeit und Rassenproblemen. 8 Mile heißt die Straße, die das Zentrum von den Vororten trennt. Es ist die Stadtgrenze oder: eine Abgrenzung, die Grenze zwischen Schwarz und Weiß.
In den ärmeren Vierteln ist der HipHop für viele zum einzigen Lebensinhalt geworden. Auch für den jungen Jimmy (Eminem) ist die Kunstform des Rap das Wichtigste überhaupt. Seine wirkliche Familie sind Freunde wie der coole Future (Mekhi Phifer), der Aktivist DJ Iz (De'Angelo Wilson), Sol (Omar Benson Miller) und die anderen Jungs aus diesem Viertel. Sie alle hoffen auf den Durchbruch als Musiker, während sie sich mit öden Jobs und ihren alltäglichen Problemen herumschlagen. Nachts liefern sie sich in den Clubs wortgewaltige Rap-Battles, die ihre Gegner treffen und sie an die Spitze der Szene katapultieren sollen. Die übermächtige Konkurrenz der schwarzen Rapper ist allerdings nur schwer zu überwinden. Dies kann dem Hitzkopf Jimmy nur gelingen, wenn er seine eigene Stimme findet und mit ihrer Hilfe Wege findet, seine Emotionen zu kanalisieren.

Jimmy steht tagsüber an der Stanzmaschine in einer Automobilfabrik, wo er des öfteren Ärger mit seinem Vorgesetzten bekommt, wenn er mal wieder zu spät zur Arbeit erscheint. Hier lernt er auch die hübsche Alex kennen, mit der er ein Verhältnis beginnt. Natürlich verschweigt er ihr, dass er zusammen mit seiner alkoholkranken Mutter Stephanie (Kim Basinger) und seiner kleinen Schwester in einem Trailer-Park lebt. 
Für ihn gibt es nur eine Möglichkeit, diesem trostlosen Leben den Rücken zu kehren – und das ist die Musik." (Presse-Text)


 
Filmdaten 
 
Filmtitel: 8 Mile 
Originaltitel: 8 Mile (USA 2002) 
Regie: Curtis Hanson ("L.A. Confidential", "Die WonderBoys"); Darsteller: Eminem (Jimmy), Kim Basinger (Stephanie), Mekhi Phifer (Future), Brittany Murphy (Alex), Evan Jones (Cheddar Bob), Omar Benson Miller (Sol George), Eugene Byrd (Wink), De'Angelo Wilson (DJ Iz), Taryn Manning (Janeane), Michael Shannon (Greg Buehl), Anthony Mackie (Papa Doc) u.a.; Drehbuch: Scott Silver; Produzenten: Brian Grazer, Curtis Hanson, Jimmy Iovine; Ausführende Produzenten: Carol Fenelon, James Whitaker, Gregory Goodman, Paul Rosenberg; Kamera: Rodrigo Prieto; Originalmusik: Eminem; Länge: 110 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih von United International Pictures; Film-Homepage: http://www.8mile-film.de

Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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