31. Juli 2003  
in Kürze: 

Lichter

"Zwei Länder, zwei Orte, ein Fluss. Die Oder trennt nicht nur das deutsche Frankfurt vom polnischen Slubice, sondern ganze Welten. Menschen, egal ob arm oder reich, suchen hier ihr Glück - und stoßen dabei oft an ihre Grenzen. 

Zum Beispiel der junge Zigarettenschmuggler Andreas, der durch eine unerwiderte Liebe zum Verräter wird. Oder Ingo, der Pächter eines Matratzen-Discounts, der versucht seinen Laden mit allen Mitteln vor dem sicheren Untergang zu bewahren. Antoni, ein polnischer Taxifahrer, der dringend Geld für das Kommunionskleid seiner Tochter braucht. 

Da sind Kolja, Anna und Dimitri, drei Ukrainer, die um jeden Preis in den goldenen Westen wollen. Sonja, eine deutsche Dolmetscherin für russische Flüchtlinge, die es einfach wagt, das Richtige zu tun. Und Philip, ein junger Architekt aus dem Westen, der zu spät begreift, dass man für sein Glück auch Verantwortung übernehmen muss.

'Lichter' ist ein Film über Menschen, die - durch ihr Schicksal für zwei Tage untrennbar miteinander verbunden - stehlen und betrügen, lieben und helfen, hoffen und verzweifeln. Mit all ihren Fehlern und Schwächen, aber auch mit guten Vorsätzen und ihrer ganzen Kraft versuchen sie, sich in dieser verwirrenden Welt zu orientieren und ihren Platz zu finden: manche im Licht und andere in der Dunkelheit..." (Presse-Text)
Wettbewerbsfilm der Berlinale 2003


 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Lichter 
Originaltitel: Lichter (Deutschland 2002)
Alternativtitel (Titel für den englischsprachigen Markt bzw. im Rahmen der Berlinale 2003): Distant Lights
Regie: Hans-Christian Schmid ("Nach fünf im Urwald", "23 - Nichts ist so wie es scheint", "Crazy"); Darsteller: Ivan Shvedoff (Kolja), Anna Janowskaja (Anna), Sergej Frolov (Dimitri), Sebastian Urzendowsky (Andreas), Alice Dwyer (Katharina), Martin Kiefer (Marko), Tom Jahn (Maik), Devid Striesow (Ingo), Claudia Geisler (Simone), Zbigniew Zamachowski (Antoni), Maria Simon (Sonja), Janek Rieke ("Probezeit", "Die Einsamkeit der Krokodile"; Christoph), August Diehl ("23 - Nichts ist so wie es scheint", "Tattoo", "Anatomie 2"; Philip), Julia Krynke (Beata), Herbert Knaup ("Lola rennt", "Anatomie 2"; Klaus), Henry Hübchen ("Jakob, der Lügner" (1974), "Ein Mann für jede Tonart", "Sonnenallee", "Sass - die Meisterdiebe"; Wilke) u.a.; Drehbuch: Hans-Christian Schmid, Michael Gutmann; Kamera: Bogumil Godfrejow; Musik: The Notwist; Produktion: eine Claussen+Wöbke Filmproduktion und Co-Produktion mit dem ZDF in Zusammenarbeit mit arte; Ausführende Produzentin: Uli Putz; Länge: 105 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih von Prokino; Film-Homepage: http://www.lichter-der-film.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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