27. September 2001 
in Kürze: 

Sass - Die Meisterdiebe

"Franz (Ben Becker) und Erich Sass (Jürgen Vogel) werden mit einer Reihe von spektakulären Einbrüchen zu wahren Volkshelden. Die Polizei ist machtlos. Kriminalsekretär Fabich (Henry Hübchen) ist den beiden zwar immer dicht auf den Fersen und einige Male gelingt es ihm sogar, die Brüder zu verhaften, doch die Indizien reichen nie für eine Verurteilung aus. Aus den mittellosen Brüdern einer Arbeiterfamilie werden angesehene Mitglieder der besseren Gesellschaft im Berlin der 'Goldenen 20er'. Aus vollen Zügen genießen sie das süße Leben. Doch dann wagen Franz und Erich Sass ihren größten Coup. Der als nicht zu knackend geltende Tresor der Diskonto-Bank ist das Ziel ihrer Träume..." (Presse-Text)

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Sass - Die Meisterdiebe Originaltitel: Sass - Die Meisterdiebe (Deutschland 2001) 
Darsteller: Ben Becker ("Frau2 sucht Happyend"; Franz Sass), Jürgen Vogel (Erich Sass), Henry Hübchen (Fabich), Frank Sieckel (Feind), Julia Richter (Gertrude), Jeanette Hain (Sonja Weiss), Karin Baal (Mutter Sass), Otto Sander (Vater Sass), Traugott Buhre (Zörgiebel), Miguel Herz-Kestranek (Leon Weiss), Martin Feifel (Adolf), Lars Rudolph ("Der Krieger und die Kaiserin"; Gamasche), Detlef Bothe (Ede), Jockel Tschiersch (Wachmann), Lutz Mackensy (Müller-Stromeyer), Sophie Rosentreter (Nana), Andreja Schneider (Lotte), Peter Roggisch (Richter); Regie: Carlo Rola; Herstellungsleitung: Jens Christian Susa; Kamera: Martin Langer; Drehbuch: Uwe Wilhelm; Koautor: Holger Karsten Schmidt; Dramaturgie: Andrea Kuhn; Produktionsleitung: Michael Pokorny; Musik: Georg Kleinebreil; Schnitt: Friederike von Normann; Kostümbild: Ulla Gothe; Maske: Jekaterina Oertel, Lena Lazzarotto; Szenenbild: Bettina Schmidt; Länge: 112 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; im Verleih der Constantin Film Verleih GmbH; Film-Homepage: http://www.knackdensafe.de 


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er war einer der großen deutschen Filmhistoriker, hellsichtig, leidenschaftlich, präzise. Aus dem Münchner Filmmuseum, das er von 1973 bis 1994 leitete, machte er einen Ort für alle, die das Kino lieben und verstehen wollen, wie es funktioniert. Zusammen mit seiner Frau Frieda Grafe setzte er neue Maßstäbe für die Reflexion über den Film als Kunstform. Durch umfangreiche Retrospektiven schärfte er den Blick auf die Werke bedeutender Filmemacher, aber auch für die Komplexität des Genre-Kinos. Er rekonstruierte Klassiker wie 'M' oder 'Metropolis' und schuf damit ein Bewusstsein für den Reichtum des Stummfilms."

Aus dem SPIEGEL-Nachruf zum Tode des Filmpublizisten
und -kritikers Enno Patalas (15.10.1929 - 07.08.2018)

Drucken

Artikel empfehlen
Mr. Wong Delicious Facebook Webnews Linkarena 
Hilfe