18. September 2003 
in Kürze: 

Ein ungleiches Paar

"Der draufgängerische CIA-Agent Steve Tobias (Michael Douglas) bewegt sich durchs Leben wie eine Zündschnur auf Feuersuche. Sein Alltag besteht darin, Kugeln auszuweichen, Privatflugzeuge zu stehlen und dubiose Verhandlungen mit internationalen Waffenschmugglern zu führen. Steves unberechenbarer Lebensstil hat bereits Ex-Gattin Judy (Candice Bergen) auf der Suche nach ein bisschen Frieden in einen Ashram getrieben, und auch die Beziehung zu seinem Sohn Mark (Ryan Reynolds) ist mehr als angespannt: Mark möchte ein ganz normales Leben führen und steht kurz vor der Hochzeit mit der bezaubernden Melissa (Lindsay Sloane). Um die Hochzeitsvorbereitungen zu besprechen, trifft Steve auf Marks zukünftigen Schwiegervater.

Dessen Leben wird von nun an nie mehr so sein, wie es einmal war. Der konservative, sanftmütige und hypochondrische Fußspezialist Doktor Jerry Peyser (Albert Brooks) gerät ganz eindeutig gegen seinen Willen in Steves turbulente Undercoveraktionen, findet sich in Barbra Streisands Privatjet auf dem Weg nach Frankreich wieder, muss sich vor den lüsternen Annäherungsversuchen eines hochkriminellen Waffenschmugglers retten, ist selbst vor dem FBI nicht mehr sicher - und fällt im Laufe von Steves Intrigenspinnereien buchstäblich aus allen Wolken. Doch obwohl auch noch die Hochzeitsfeierlichkeiten des jungen Traumpaars durch die Aktionen der beiden ungleichen Väter in Mitleidenschaft gezogen werden, kommt es zu ganz unerwarteten, Wellen schlagenden Familienbanden..." (Presse-Text)

Remake der Komödie "Zwei in Teufels Küche" (Original-Titel: ebenfalls "The In-Laws", 1979) von Arthur Hiller mit Peter Falk und Alan Arkin.
"The In-Laws" heißt auf deutsch "Verschwägerte", ist hier aber auch als ein Wortspiel mit dem Begriff Outlaws zu verstehen.


 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Ein ungleiches Paar - Der eine hart, der andere zart 
Originaltitel: The In-Laws (USA / Deutschland 2003) 
Regie: Andrew Fleming ("Der Hexenclub", "Ich liebe Dick");
Darsteller: Michael Douglas (Steve Tobias), Albert Brooks ("Die Muse", zuletzt: "My first Mister"; Jerry Peyser), Robin Tunney ("End of Days - Nacht ohne Morgen", "Vertical Limit"; Angela Harris), Ryan Reynolds ("Die Alarm-Profis", "Party Animals - Wilder geht's nicht"; Mark Tobias), Candice Bergen ("Gandhi", zuletzt: "Sweet Home Alabama", "Flight Girls"; Judy), David Suchet ("Hercule Poirot"-Serie, "Der Fall Lucona", "Einsame Entscheidung"; Jean-Pierre Thibodoux), Lindsay Sloane ("Girls United"; Melissa Peyser), Maria Ricossa (Katherine Peyser) u.a.; Drehbuch: Nat Mauldin, Ed Salomon nach dem Original-Drehbuch von Andrew Bergman; Produktion: Bill Gerber, Elie Samaha, Bill Todman jr., Joel Simon; Ausführende Produktion: Andrew Stevens, Tracee Stanley, Oliver Hengst; Co-Produktion: David Coatsworth; Kamera: Alexander Gruszynski; Ausführende Musikproduktion: Ralph Sall; Länge: 92 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih der Universum Film GmbH & Co. KG; Film-Homepage: http://www.einungleichespaar.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er war einer der großen deutschen Filmhistoriker, hellsichtig, leidenschaftlich, präzise. Aus dem Münchner Filmmuseum, das er von 1973 bis 1994 leitete, machte er einen Ort für alle, die das Kino lieben und verstehen wollen, wie es funktioniert. Zusammen mit seiner Frau Frieda Grafe setzte er neue Maßstäbe für die Reflexion über den Film als Kunstform. Durch umfangreiche Retrospektiven schärfte er den Blick auf die Werke bedeutender Filmemacher, aber auch für die Komplexität des Genre-Kinos. Er rekonstruierte Klassiker wie 'M' oder 'Metropolis' und schuf damit ein Bewusstsein für den Reichtum des Stummfilms."

Aus dem SPIEGEL-Nachruf zum Tode des Filmpublizisten
und -kritikers Enno Patalas (15.10.1929 - 07.08.2018)

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