22. Mai 2003 
in Kürze: 

Der stille Amerikaner

"Das herbstliche Saigon, 1952. Während in den nördlichen Landesteilen Vietnams die kommunistische Kampffront die französische Kolonialmacht immer stärker unter Druck setzt, versucht die amerikanische Regierung den Süden Vietnams durch Hilfslieferungen und wirtschaftliche Unterstützungsprogramme zu stabilisieren. Im Zuge dieser Strategie ist Alden Pyle (Brendan Fraser) in Saigon eingetroffen. Der junge, von missionarischem Eifer angetriebene idealistische Amerikaner, der hier ein medizinisches Hilfsprojekt mit aufbauen soll, findet in dem erfahrenen, illusionslosen London-Times-Reporter Thomas Fowler (Michael Caine) unerwartet einen Freund, der ihn in die Kultur und die Sitten des Landes einführt. Wie schon Fowler vor vielen, vielen Jahren zeigt sich auch Pyle verzaubert von der Exotik und der verführerischen Aura Vietnams. Alle Sehnsüchte und Wünsche scheinen sich hier für ihn zu erfüllen - ganz besonders, als Pyles Blick erstmals auf Phuong (Do Thi Hai Yen) fällt, die schöne junge Geliebte Fowlers. Aus diesem romantischen Dreieck entfaltet sich eine komplexe Beziehung, die von Freundschaft, Loyalität und Leidenschaft modelliert wird. Eine Beziehung, die durch dramatische politische Entwicklungen, Verrat und schließlich auch Mord eine unvorhersehbare, tragische Dynamik bekommt." (Presse-Text)

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Der stille Amerikaner 
Originaltitel: The Quiet American (USA 2001) 
Regie: Philip Noyce ("Die Stunde der Patrioten", "Das Kartell", "Sliver", "The Saint", "Der Knochenjäger");
Darsteller: Michael Caine (zuletzt: "Austin Powers in Goldständer", "Letzte Runde"; Thomas Fowler), Brendan Fraser ("Gods and Monsters", "Die Mumie"-Filme, "Monkeybone"; Alden Pyle), Do Thi Hai Yen (Phuong), Rade Serbedzija ("Eyes Wide Shut"; Inspektor Vigot), Tzi Ma ("Rush Hour"; Hinh), Robert Stanton (Joe Tunney), Holmes Osborne (Bill Granger) u.a.; Drehbuch: Christopher Hampton, Robert Schenkkan nach dem Roman "Der stille Amerikaner" von Graham Greene; Produktion: William Horberg, Staffan Ahrenberg; Ausführende Produktion: Sydney Pollack, Anthony Minghella u.a.; Koproduktion: Kathleen McLaughlin; Kamera: Christopher Doyle; Musik: Craig Armstrong; Prädikat der Filmbewertungsstelle Wiesbaden: besonders wertvoll; Länge: 101 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih von Universum Film GmbH & Co KG, im Vertrieb der United International Pictures GmbH; Film-Homepage: http://www.rtl.de/film/specials/div/quietamerican bzw. http://www.derstilleamerikaner.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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