14. März 2002 
in Kürze: 

Spy Game -
Der Finale Countdown

"Politische Intrigen, geheime Verschwörungen, Spionage, Betrug und Verrat bestimmen die Welt von heute. Vor diesem Hintergrund spielt die frei erfundene Geschichte des Thrillers 'Spy Game – Der Finale Countdown'. Es geht um die Freundschaft zweier Männer, die sich einst als Lehrer und Schüler gegenüberstanden und nun die Figuren eines Spiels sind, bei dem es um Leben und Tod geht.
Wir schreiben das Jahr 1991: Für den altgedienten CIA-Agent Nathan Muir (Robert Redford) ist die Zeit gekommen, sich endlich zur Ruhe zu setzen. Doch einen Tag vor seiner Pensionierung muss er erfahren, dass sein einstiger Schüler Tom 'Boy Scout' Bishop (Brad Pitt) in großen Schwierigkeiten steckt. Bishop wurde in China wegen Spionage angeklagt und sitzt im Gefängnis. Darauf steht die Todesstrafe, und bis zu seiner Hinrichtung bleiben nur noch 24 Stunden. Die CIA fürchtet jedoch einen internationalen Skandal und lehnt es ab, das Risiko einzugehen, ihren Mann zu retten.
Der Einzige, der Bishop jetzt noch zur Hilfe eilen könnte, ist Muir.  Doch als alter Hase weiß er nur zu gut, dass er ganz auf sich allein gestellt sein wird. 
Seine Vorgesetzten bei der CIA sind jünger als er, und Muir ist schon zu lange aus dem Spiel, um an Insider-Informationen zu kommen, die Licht ins Dunkel bringen. Wie war es möglich, dass Bishop in diese aussichtslose Lage geraten konnte?
Muir muss sein ganzes Geschick einsetzen, um eine mächtige Organisation auszutricksen, der er so viele Jahre gedient hat. 
Aber Muir hat keine andere Wahl: Schließlich war er es, der Bishop vor vielen Jahren zur CIA holte. Damals kämpfte der junge Bishop noch als Scharfschütze in Vietnam. Zwischen ihm und Muir entwickelte sich ein vertrautes Lehrer-Schüler-Verhältnis, bis sich ihre Wege trennten.
Im Wettlauf mit der Zeit versucht Muir alles, um seinen Kameraden von damals das Leben zu retten. Ein letztes Mal setzt er gegenüber seinen Vorgesetzten sein Pokerface auf und erinnert sich an die vielen gemeinsamen Augenblicke, als beide noch auf der ganzen Welt im Einsatz waren. 
Er denkt an die Zeiten zurück, als er Bishop rekrutierte und wie er ihn auf das riskante Spionagespiel vorbereitete. Aber auch jene Frau kehrt in seine Erinnerungen zurück, die damals nicht nur ihren Auftrag in Gefahr brachte, sondern auch die Freundschaft der beiden Männer auf die Probe stellte." (Presse-Text)

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Spy Game - Der Finale Countdown Originaltitel: Spy Game (USA 2001) 
Regie: Tony Scott ("Begierde", "True Romance", "Der Staatsfeind Nr. 1"); Darsteller: Robert Redford (Nathan Muir), Brad Pitt ("Fight Club"; Tom Bishop), Catherine McCormack ("Braveheart", "Shadow of the Vampire", "Der Schneider von Panama"; Elizabeth Hadley), Stephen Dillane (Charles Harker), Larry Bryggman (Troy Folger), Marianne Jean-Baptiste (Gladys Jennip), Matthew Marsh (Dr. Byars), Todd Boyce (Robert Aiken), David Hemmings ("Blow up", "18 Stunden bis zur Ewigkeit", "Gladiator"; Harry Duncan), Charlotte Rampling (Anna Cathcart), Garrick Hagon (Cy Wilson) u.a.; Drehbuch: Michael Frost Beckner, David Arata; Ausführende Produzenten: Arymyan Bernstein, Iain Smith, Thomas A. Bliss, James W. Skotchdopole; Kamera: Dan Mindel; Produktionsdesign: Norris Spencer; Schnitt: Christian Wagner; Kostüme: Louise Frogley; Musik: Harry Gregson-Williams; Länge: 126 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; Film-Homepage: http://www.spy-game.de; ein Film von Universal Pictures im Verleih von United International Pictures GmbH
 

Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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