26. April 2001 
in Kürze: 

Der Schneider von Panama

James Bond-Darsteller Pierce Brosnan auch hier als britischer Geheimagent, aber in der Fieslings-Ausgabe: Andy Osnard wird nach Panama strafversetzt; dort scheint er nicht so viel Schaden anrichten zu können. Er soll herausfinden, wie es sich ausgewirkt hat, dass der Panama-Kanal an Panama übergeben wurde. Um an Informationen aus erster Hand zu gelangen, sucht er die Hilfe des freundlichen Prominenten-Schneiders Harry Pendel. Der tischt ihm, um sich bezahlt zu machen, ein Lügenmärchen auf. Schon bald wird die Situation brisant, da die Vereinigten Staaten an Pendels Erzählung gelangen. 
Polit-Satire nach John Le Carré.

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Der Schneider von Panama Originaltitel: The Tailor of Panama (USA / Irland 2001) 
Darsteller: Pierce Brosnan (Andy Osnard), Geoffrey Rush (Harry Pendel), Leonor Varela (Marta), Jamie Lee Curtis (Louisa Pendel), Brendan Gleeson (Mickie Abraxas), Harold Pinter (Onkel Benny), Catherine McCormack ("Braveheart"; Francesca), Daniel Radcliffe (Mark Pendel), Lola Boorman (Sarah Pendel), David Hayman (Luxmore), Mark Margolis (Rafi Domingo), Martin Ferrero (Teddy), John Fortune (Ambassador Maltby), Martin Savage (Stormont), Edgardo Molino (Juan-David); Regie: John Boorman; Drehbuch: John Boorman; Produzenten: Kevan Barker, John Boorman nach John Le Carrés gleichnamigem Roman; Originalmusik: Shaun Davey; Kamera: Philippe Rousselot; Länge: 109 Minuten; FSK: ab 12 Jahren 


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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