21. Juni 2001 
in Kürze: 

Shadow of the Vampire

Diese USA-Horror-Komödie setzt auf Charaktere, die es wirklich gegeben hat: Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau (John Malkovich) dreht 1922 sein Meisterwerk "Nosferatu". Dracula wird von einem gewissen Max Schreck (Willem Dafoe) gespielt. Hier weicht der Film von der Realität ab: Um Schreck für die Titelrolle zu gewinnen, lässt sich Murnau auf einen teuflischen Pakt ein. Denn nur Murnau weiß: Schreck ist ein echter Vampir, und als Gegenleistung für seine so wirklichkeitsnahe Darstellung möchte er am Ende der Dreharbeiten die schöne Schauspiel-Kollegin Greta Schröder "vernaschen". 
Willem Dafoe war für seine Hauptrolle 2001 für den Oscar nominiert. Schauspieler Nicolas Cage ("Bringing out the Dead", "Wild at heart") war einer der Produzenten des Films. 
Komödie

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Shadow of the Vampire Originaltitel: Shadow of the Vampire (USA 2000) 
Darsteller: Willem Dafoe (Max Schreck), John Malkovich ("Johanna von Orléans", "Being John Malkovich"; Friedrich Wilhelm Murnau), Catherine McCormack ("Braveheart"; Greta Schröder), Udo Kier (Albin Grau), Eddie Izzard ("Velvet Goldmine"; Gustav von Wangenheim); Regie: E. Elias Merhige; Drehbuch: Steven Katz; Länge: 90 Minuten; FSK: ab 12 Jahren 


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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