24. März 2005 
in Kürze: 

Kinsey

"20 Jahre lang erträgt Alfred C. Kinsey das Leben, in das ihn sein streng religiöser, puritanisch verbitterter Vater hineingezwungen hat. Dann befreit sich der junge Mann, studiert Biologie und Psychologie, unterrichtet an der Universität von Indiana und heiratet die Naturwissenschaftlerin Clara McMillen (Laura Linney), die mit ihm drei Kinder großzieht. 20 Jahre lang betreibt Kinsey (Liam Neeson) Insektenstudien, bis er auf ein komplexeres, von der Wissenschaft sträflich ignoriertes Forschungsgebiet stößt. Erstaunt über das sexuelle Informationsdefizit seiner Studenten, beginnt er die menschliche Sexualität mit Hilfe eines engagierten Teams und einer ausgefeilten Interviewtechnik akribisch zu untersuchen. Nachdem er über 18.000 Amerikaner befragt hat, veröffentlicht Kinsey 1948 sein Buch 'Das sexuelle Verhalten des Mannes'. Es wird ein riesiger Erfolg und macht den Sexualexperten weltberühmt. Doch als er sich mit ähnlicher Besessenheit seinem nächsten Projekt zuwendet, trifft er nur auf Widerstände. Kinsey unterschätzt das konservative Amerika, das sich gegen ihn erhebt. Aber er unterschätzt auch die menschlichen Emotionen und das Chaos, für die seine Theorien vom Ideal der freien Liebe sorgen..." (Text: Twentieth Century Fox of Germany)

Homepage des Kinsey Institute for Research in Sex, Gender and Reproduction: http://www.indiana.edu/~kinsey

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Kinsey 
Originaltitel: Kinsey (USA 2004) 
Regie: Bill Condon ("Gods and Monsters");
Darsteller: Liam Neeson (Alfred Charles Kinsey), Laura Linney (Clara Bracken McMillen), Chris O'Donnell (Wardell Pomeroy), Peter Sarsgaard ("Dead Man Walking", "Boys Don't Cry"; Clyde Martin), Timothy Hutton ("Die Kadetten von Bunker Hill", "Das geheime Fenster"; Paul Gebhard), John Lithgow ("Bigfoot und die Hendersons", "Mein Bruder Kain"; Alfred Sequine Kinsey), Tim Curry ("The Rocky Horror Picture Show"; Thurman Rice), Oliver Platt ("Funny Bones"; Herman Wells), Dylan Baker ("Happiness", "Spider-Man 2"; Alan Gregg), Julianne Nicholson ("Die Ex-Freundinnen meines Freundes"; Alice Martin), William Sadler ("Die Verurteilten", "The Green Mile"; Kenneth Braun), Romulus Linney (B. Carroll Reece), Veronica Cartwright (Sara Kinsey), John McMartin (Huntington Hartford), Kathleen Chalfant (Barbara Merkle), Heather Goldenhersh (Martha Pomeroy), Dagmara Dominczyk (Agnes Gebhard), Jefferson Mays, Lynn Redgrave u.a.; Drehbuch: Bill Condon; Produktion: Gail Mutrux; Ausführende Produktion: Michael Kuhn, Francis Ford Coppola, Bobby Rock, Kirk D'Amico; Ko-Produktion: Richard Guay; Kamera: Frederick Elmes; Musik: Carter Burwell; Länge: 119 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih von Twentieth Century Fox of Germany; Film-Homepage: http://www.kinsey-derfilm.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Robby Müller hat das Handwerk und die Kunst der Kameraführung und des Lichtsetzens erneuert und vorangetrieben. Er konnte wie kaum ein anderer in seinen Bildern Stimmungen erfassen und Zustände beschreiben, die mehr über Charaktere erzählten als Dialoge und dramaturgische Strukturen. Er wusste, wie man für eine Geschichte und einen Film ein ganz eigenes Klima erzeugt, in dem seine Figuren im wahrsten Sinne des Wortes 'gut aufgehoben' waren. Für eine Handvoll Filmemacher war er der wichtigste Wegbegleiter."

Regisseur Wim Wenders zum Tode des Kameramanns Robby Müller (04.04.1940 - 03.07.2018)

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