29. Juli 2004 
in Kürze: 

Eine italienische Hochzeit

"Die Donnini-Brüder, die nach dem Zweiten Weltkrieg ihr Heimatland Italien verlassen haben, leben nun Ende der 50er Jahre in Australien auf dem Land. Die beiden könnten nicht gegensätzlicher sein: Der charmante und gutaussehende Gino (Adam Garcia) verdreht jeder Frau den Kopf, seine Freundin Connie (Silvia de Santis) möchte ihn lieber heute als morgen heiraten, aber der Tradition folgend sollte erst der ältere Bruder Angelo (Giovanni Ribisi) unter die Haube kommen. Der ist zurückhaltend und bodenständig, aber äußerlich nicht gerade ein Adonis. Angelo versucht schließlich sein Glück bei Signora Carmellina (Eleanor Bron), die ihm eine Frau aus Italien vermitteln soll. Aber seine sehnsuchtsvollen Briefe an die potenziellen Anwärterinnen kommen samt Foto immer wieder zurück. Da entschließt er sich, dem Schreiben an die sanfte Rosetta (Amelia Warner) das Konterfei seines Bruders beizulegen. Mit durchschlagendem Erfolg: das Mädchen aus Süditalien verliebt sich augenblicklich in das Bild des Unbekannten und macht sich auf den Weg nach Australien. Bei der Ankunft erwartet sie Angelo, ein Schock für Rosetta. Sie will Gino und keinen anderen. Der kriegt zwar Herzklopfen bei ihrem Anblick und schmilzt bei dem bezaubernden Mona-Lisa-Lächeln dahin, hält aber loyal zu seinem Bruder. Um dem Chaos zu entgehen und keinen Unfrieden zu stiften, entscheidet sich Rosetta traurig zur Rückkehr. Die Schiffspassage wird gebucht, doch ihre Reise wird sie nicht alleine antreten..." (Presse-Text)

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Eine italienische Hochzeit 
Originaltitel: Love's Brother (Australien 2003) 
Regie: Jan Sardi (sein Regie-Debüt; Drehbuchautor von "Shine");
Darsteller: Giovanni Ribisi (zuletzt: "Lost in Translation"; Angelo), Adam Garcia ("Coyote Ugly", "Unterwegs mit Jungs"; Gino), Amelia Warner ("Mansfield Park", "Quills - Macht der Besessenheit"; Rosetta), Silvia de Santis (Connie), Eleanor Bron ("Hi- Hi- Hilfe!", "Mephisto '68", "Iris"; Signora Carmellina), Paola Dionisotti (Großmutter), John Bluthal (Pepe), Dina Panozzo (Zia Norma), Joe Petruzzi (Zio Luigi), Barry Otto (Pater Alfredo) u.a.; Drehbuch: Jan Sardi; Produktion: Jane Scott, Sarah Radclyffe; Kamera: Andrew Lesnie; Musik: Stephen Warbeck; Länge: 103 Minuten; FSK: ohne Altersbeschränkung; ein Film im Verleih der Solo Film Verleih GmbH


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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