16. Mai 2002 
in Kürze: 

Iris

"Die gefeierte Literatin und Denkerin Iris Murdoch (Judi Dench / Kate Winslet) ist seit mehr als 40 Jahren mit dem Literaturkritiker John Bayley (Jim Broadbent / Hugh Bonneville) verheiratet. Schon in den frühen Tagen ihrer Romanze war die überlegene Autorin diejenige, die das Sagen hatte. John stand stets in ihrem Schatten und musste akzeptieren, dass Iris ihre Freiheit auch mit anderen Männern und Frauen zelebrierte. Und doch blieben die beiden ein Paar und wuchsen im Lauf der Jahre immer näher zusammen. Bis zu jenem schicksalhaften Tag im Jahr 1997, als ihre Dynamik auf den Kopf gestellt und ihre Beziehung der schwersten Belastungsprobe überhaupt ausgesetzt wird: Die Ärzte diagnostizieren Alzheimer bei Iris. Doch John ist nicht bereit, die Liebe seines Lebens kampflos aufzugeben...
Unter der Regie des britischen Theatergiganten Richard Eyre entstand eine ... Geschichte über die Liebe zwischen der berühmten Schriftstellerin Iris Murdoch und ihrem Ehemann John Bayley, die sich von den frühen Tagen ihrer Beziehung im Oxford der 50er Jahre bis zu ihrem Tod im Februar 1999 erstreckt. Im Mittelpunkt des wunderbar einfühlsamen, aber niemals weinerlichen oder sentimentalen Films stehen sensationelle Darstellerleistungen von Oscar®-Gewinnerin Judi Dench ('Shakespeare in Love', 'Chocolat') und Jim Broadbent ('Moulin Rouge') als Murdoch und Bayley in der Gegenwart sowie Jungstar Kate Winslet ('Titanic') und Hugh Bonneville ('Notting Hill') als junges Paar Murdoch und Bayley. 

'Iris' wurde im Rahmen des Wettbewerbs der 54. Internationalen Filmfestspiele von Berlin aufgeführt. Jim Broadbent erhielt für seine Leistung den Golden Globe als Bester Nebendarsteller." (Presse-Text)
Außerdem erhielt Broadbent den Academy Award, den Oscar, als Bester Nebendarsteller.


 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Iris Originaltitel: Iris (GB 2001) 
Regie: Richard Eyre; Darsteller: Judi Dench (Iris Murdoch), Jim Broadbent (John Bayley), Kate Winslet (die junge Iris), Hugh Bonneville (der junge John), Penelope Wilton (Janet Stone), Samuel West (der junge Maurice), Timothy West (der alte Maurice), Eleanor Bron (Schuldirektorin), Angela Morant (Gastgeberin), Sioban Hayes (Supermarktkassiererin), Juliet Aubrey (die junge Janet Stone), Joan Bakewell (BBC-Präsentatorin), Nancy Carroll (BBC-PA), Kris Marshall (Dr. Gudgeon), Tom Mannion (Neurologe), Derek Hutchinson (Postbote), Saira Todd (Phillida Stone), Juliet Howland (Emma Stone), Charlotte Arkwright (die junge Phillida Stone), Harriet Arkwright (die junge Emma Stone), Matilda Allsopp (die kleine Stone), Steve Edis (Pianist), Emma Handy (Polizistin), Stephen Marcus (Taxifahrer), Pauline McGlynn (Maureen), Gabrielle Reidy (Tricia); Drehbuch: Richard Eyre, Charles Wood nach den Büchern "Elegy for Iris" und "Iris and Her Friends" von John Bayley; Produktion: Robert Fox, Scott Rudin; Ausführende Produktion: Anthony Minghella, Sydney Pollack, Guy East, David M. Thompson, Hedley, Harvey Weinstein; Kamera: Roger Pratt; Ausstattung: Gemma Jackson; Schnitt: Martin Walsh; Solovioline: Joshua Bell; Musik: James Horner; Kostüm: Ruth Myers; Haar & Makeup: Lisa Westcott; Besetzung: Celestia Fox; Länge: 90 Minuten; FSK: ab 6 Jahren; ein Film im Verleih von Buena Vista Int.; Film-Homepage: http://www.movie.de/iris


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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