17. Februar 2005 
in Kürze: 

Constantine

"John Constantine war in der Hölle. Und ist zurückgekehrt.
Er kam mit einer Gabe auf die Welt, die er verabscheut: Er kann Halbblut-Engel und -Dämonen erkennen, die sich als Menschen tarnen und in unserer Welt leben. Und diese schrecklichen, überdeutlichen Visionen trieben ihn in den Selbstmord. Doch er wurde gegen seinen Willen wiederbelebt und muss sich jetzt erneut unter den Lebenden behaupten. Von nun an trägt er das Kainsmal des Selbstmörders, der auf Erden eine zweite Chance bekommt – eine Gratwanderung zwischen Himmel und Hölle. Vergeblich hofft er auf Erlösung, indem er die Schergen des Teufels dahin zurückschickt, wo sie herkommen. 
Constantine ist allerdings kein Heiliger. Die Welt um ihn herum ernüchtert ihn zusehends, mit dem Jenseits kann er erst recht nichts anfangen – also ergibt er sich dem Alkohol und den Ausschweifungen: ein verbitterter Held, der nichts mehr hasst als das Heldentum. Constantine kämpft um unsere Seelen, aber er lehnt unsere Bewunderung und Dankbarkeit ab – und unser Mitgefühl sowieso.
Er will einfach nur, dass der Spuk endlich vorbei ist.
Als eine skeptische Polizeidetektivin (Rachel Weisz als Angela Dodson) verzweifelt, weil sie den geheimnisvollen Tod ihrer geliebten Zwillingsschwester (auch von Weisz gespielt) nicht aufklären kann, bittet sie Constantine um Hilfe. Ihre gemeinsame Odyssee führt die beiden in die Welt der Dämonen und Engel, die sich unter der Fassade des heutigen Los Angeles verbirgt. Mitten in den katastrophalen Ereignissen einer anderen Dimension müssen sie Farbe bekennen und ihren ganz persönlichen Frieden mit der Welt schließen – koste es, was es wolle." (Text: Warner Bros. Pictures Germany)

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Constantine 
Originaltitel: Constantine (USA 2004) 
Regie: Francis Lawrence;
Darsteller: Keanu Reeves (Constantine), Rachel Weisz (Angela Dodson / Isabel Dodson), Shia LaBeouf ("I, Robot"; Chaz), Tilda Swinton ("The Beach", "The Deep End - Trügerische Stille"; Gabriel), Pruitt Taylor Vince ("Identität"; Pater Hennessy), Djimon Hounsou ("In America"; Midnite), Gavin Rossdale (Balthazar), Peter Stormare (Satan), Max Baker ("The Time Machine"; Beeman) u.a.; Drehbuch: Kevin Brodbin, Frank Cappello; Produktion: Lauren Shuler Donner, Benjamin Melniker, Michael Uslan, Erwin Stoff, Lorenzo di Bonaventura, Akiva Goldsman; Ausführende Produzenten: Gilbert Adler, Michael Aguilar; Kamera: Philippe Rousselot; Musik: Brian Tyler; Länge: 121 Minuten; FSK: ab 16 Jahren; ein Film im Verleih der Warner Bros. Pictures Germany; Film-Homepage: http://www.constantine-derfilm.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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