17. März 2005 
in Kürze: 

Die Tiefseetaucher

"Keiner kennt die Tiefen der sieben Meere besser als der international bekannte Ozeanograph Steve Zissou (Bill Murray), der mit seinem 'Team Zissou' das Leben unter Wasser im U-Boot erforscht. Aber Steve hat schon bessere Zeiten erlebt und setzt nun alles auf eine Karte, um sich mit einer Aufsehen erregenden und eventuell letzten Expedition einen Platz in der Geschichte zu sichern. Ziel des Unternehmens ist es, den Hai ausfindig zu machen, der Steves Partner getötet hat, und Rache an ihm zu üben. Mit an Bord befinden sich unter anderem der undurchschaubare Ned (Owen Wilson), der womöglich Zissous Sohn sein könnte, die hochschwangere Reporterin Jane Winslett-Richardson (Cate Blanchett), der Deutsche Klaus Daimler (Willem Dafoe), Steves Ehefrau Eleanor (Anjelica Huston), die als der wahre Kopf des 'Team Zissou' gilt sowie Pelé (Seu Jorge), der mit Vorliebe David Bowie-Songs auf Portugiesisch interpretiert. Wie im richtigen Leben lässt sich auch auf Reisen nicht immer alles so genau planen: So sehen sich Steve und seine Crew bei der Jagd nach einem unfassbar seltenen und gefährlichen Jaguar-Hai mit Meuterei, Piratenübergriffen und zahllosen anderen Überraschungen konfrontiert. Und dann ist da noch ihr Widersacher Alistair Hennessey (Jeff Goldblum), der nichts unversucht lässt, um Steve Zissou eins auszuwischen..."
(Text: Buena Vista)

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Die Tiefseetaucher 
Alternativtitel: Die Tiefseetaucher mit Steve Zissou
Originaltitel: The Life Aquatic with Steve Zissou (USA 2004) 
Regie: Wes Anderson ("Rushmore", "Die Royal Tenenbaums");
Darsteller: Bill Murray (Steve Zissou), Anjelica Huston (Eleanor), Owen Wilson (Ned Plimpton alias Kingsley Zissou), Cate Blanchett (Jane Winslett-Richardson), Willem Dafoe (Klaus Daimler), Jeff Goldblum (Alistair Hennessey), Michael Gambon (Oseary Drakoulias), Bud Cort ("Harold und Maude"; Bill Ubell), Seu Jorge ("City of God"; Pelé), Seymour Cassel (Esteban), Noah Taylor (Vladimir Wolodarsky), Robyn Cohen (Anne-Marie Sakowitz), Waris Ahluwalia (Vikram Ray), Neils Koizumi (Bobby Ogata), Pawel Wdowczak (Renzo Pietro) u.a.; Drehbuch: Wes Anderson; Produktion: Wes Anderson, Barry Mendel, Scott Rudin; Kamera: Robert Yeoman; Musik: Mark Mothersbaugh; Länge: 119 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih der Buena Vista International (Germany) GmbH


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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