8. Mai 2003 
in Kürze: 

City of God

"Wenn man in der 'Cidade de Deus', der 'City of God' - einem der Favelas von Rio de Janeiro aufwächst, ist die Kindheit früh zu Ende. Was andernorts Bandenspiele sind, ist hier Bandenkrieg - mit echten Waffen. 

Hier wachsen der rücksichtslose Dadinho, genannt Locke (Leandro Firmino da Hora), und der schüchterne Buscapé (Alexandre Rodrigues) auf. Um zu überleben, setzt Dadinho auf Kokain-Handel, Gewalt und Raubüberfälle. Buscapé hingegen träumt davon, Fotograf zu werden. Nach zwanzig Jahren haben beide ihr Ziel erreicht. Buscapé ist ein erfolgreicher Fotograf. Dadinho ist Zé Pequeno, der gefürchtetste Drogen-Dealer Rios.
In der 'City of God' ist sein Wort Gesetz... bis Mane Galinha (Seu Jorge) auftaucht.
Mane wird Zeuge der Vergewaltigung seiner Freundin und beschließt, Zé aus Rache zu töten. Über Nacht schart er eine Armee von bewaffneten Kindern um sich, die alle das gleiche wollen: Zés Tod. In der 'City of God' bricht der Krieg aus." (Presse-Text)


 
Filmdaten 
 
Filmtitel: City of God 
Originaltitel: Cidade de Deus (Brasilien / Frankreich / USA 2002) 
Regie: Kátia Lund, Fernando Meirelles; Darsteller: Matheus Nachtergaele (Sandro Cenoura), Alexandre Rodrigues (Buscapé), Leandro Firmino da Hora (Dadinho / Locke / Zé Pequeno), Seu Jorge (Mane Galinha) Philippe Haagensen (Bene), Johnathan Haagensen (Cabeleira), Douglas Silva (Dadinho), Roberta Rodriguez Silvia (Berenice) u.a.; Drehbuch: Bráulio Mantovani nach dem Roman "Cidade de Deus" von Paulo Lins; Länge: 130 Minuten; FSK: ab 16 Jahren; ein Film im Verleih der Constantin Film


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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