10. Juni 2004 
in Kürze: 

Station Agent

"Finbar liebt Züge – wesentlich mehr als Menschen.
Deshalb hinterlässt ihm sein einziger Freund ein altes Bahnwärterhäuschen in Newfoundland, New Jersey. Ohne mit der Wimper zu zucken gibt der 1m30-Mann sein bisheriges Leben auf. Überrascht muss er feststellen, dass sein abgeschiedenes Dasein von zwei anderen Individuen aufgebrochen wird, die sich nichts sehnlicher wünschen, als mit ihm in Kontakt zu treten: Joe, der nicht weit vom Bahnwärterhäuschen mit Leib und Seele und kubanischer Herzlichkeit einen Imbiss betreibt; und Olivia, deren Bekanntschaft er macht, als sie ihn beinahe mit ihrem Wagen überfährt. Finbar würde beiden am liebsten komplett aus dem Weg gehen, doch Zähigkeit und Zufälle bringen die Drei immer wieder auf ein Gleis..." (Presse-Text)

"Station Agent" erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem:

Sundance Film Festival 2003:
Bester Film
Beste Darstellerin – Patricia Clarkson
Bestes Drehbuch – Tom McCarthy

San Sebastian International Film Festival 2003:
Großer Preis der Jury


 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Station Agent 
Originaltitel: The Station Agent (USA 2003) 
Regie: Tom McCarthy (Regiedebüt des Drehbuchautors von Filmen wie "Meine Braut, ihr Vater und ich");
Darsteller: Peter Dinklage ("Total abgedreht - Living in Oblivion"; Finbar McBride), Patricia Clarkson ("Dogville", "Pieces of April - Ein Tag mit April Burns"; Olivia Harris), Bobby Cannavale ("Der Knochenjäger", "Nacht über Manhattan"; Joe Oramas), Michelle Williams (Emily), Raven Goodwin (Cleo), Paul Benjamin (Henry Styles) u.a.; Drehbuch: Tom McCarthy; Produktion: Mary Jane Skalski, Robert May, Kathryn Tucker; Co-Produzent: Joshua Zeman; Kamera: Oliver Bokelberg; Musik: Stephen Trask; Länge: 90 Minuten; FSK: ohne Altersbeschränkung; ein Film im Verleih von Prokino; Film-Homepage: http://www.stationagent.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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