9. Januar 2003 
in Kürze: 

One Hour Photo

"Sy Parrish (Robin Williams), Leiter der Fotoabteilung in einem Supermarkt, macht – wie jeden Tag – seinen Job. Doch heute ist ein besonderer Tag. Denn Nina Yorkin (Connie Nielsen), eine treue Kundin, holt wieder einmal die fotografischen Beweise ihres glücklichen Familienlebens ab, die Sy wie immer mit besonderer Sorgfalt entwickelt hat.
Die attraktive Mittdreißigerin ahnt nicht, dass der freundliche Mann hinter dem Ladentisch seit Jahren ihre Fotos heimlich vervielfältigt und bei sich daheim an der Wohnzimmerwand – akribisch aneinander gereiht – aufhängt. So weiß Sy so ziemlich alles über Nina, ihren sympathischen Sohn Jake (Dylan Smith) und Ehemann Will (Michael Vartan). Der Foto-Mann, der einsam und zurückgezogen lebt, identifiziert sich inzwischen so sehr mit den Yorkins, dass er sich für das Wohlergehen der Familie verantwortlich fühlt.
Als Sy eines Tages dahinter kommt, dass Will Yorkin seine Frau betrügt und damit sein Idealbild der Familie mit einem Mal zerstört ist, reift in ihm ein mörderischer Plan: Er beschließt, die betrogene Nina zu rächen. Am nächsten Tag quartiert er sich in jenem Hotel ein, das Will regelmäßig für seine Seitensprünge benutzt – in seiner Tasche: ein überdimensionales Jagdmesser..." (Presse-Text)
Thriller

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: One Hour Photo 
Originaltitel: One Hour Photo (USA 2002) 
Regie: Mark Romanek; Darsteller: Robin Williams (Seymour "Sy" Parrish), Connie Nielsen ("Mission to Mars", "Gladiator"; Nina Yorkin), Michael Vartan (Will Yorkin), Gary Cole (Bill Owens), Eric La Salle (Detective Van Der Zee), Dylan Smith (Jacob Yorkin), Erin Daniels ("Der Chill Faktor"; Maya Burson) u.a.; Drehbuch: Mark Romanek; Kamera: Jeff Cronenweth; Produktion: Christine Vachon, Pamela Koffler, Stan Wlodkowski; Musik: Reinhold Heil, Johnny Klimek ("Lola rennt", "Der Krieger und die Kaiserin"); Länge: 96 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih von Twentieth Century Fox of Germany


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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