15. November 2001 
in Kürze: 

Natürlich blond

"Das Wichtigste zuerst: Elle Woods (Reese Witherspoon) ist von Natur aus blond. Sie ist außerdem bei allen beliebt, eine ausgezeichnete Studentin, Vorsitzende ihrer Verbindung, Zweite bei der Wahl zur Miss Hawaiian Tropic und das Juni-Fräulein auf dem CULA Campus-Kalender. Ach ja und ihre Erkennungsfarbe ist pink. Bis jetzt führte Elle zwar ein Hochglanzleben (immerhin trat sie in einem Ricky-Martin-Video auf!), aber deshalb ist sie noch lange keine hohle Tussi – Elle hat ein Herz, das mindestens ebenso gülden ist, wie ihr Haar und das einzig und allein ihrem süßen Freund Warner (Matthew Davis) gehört. Der wird ihr heute Abend die Frage aller Fragen stellen. Doch statt eines Heiratsantrages bekommt Elle den Laufpass, weil sie als Gattin eines späteren Politikers 'zu blond' und nicht 'seriös' genug sei. 
Um ihren Traummann zurückzuerobern, möchte sie beweisen, dass sie sehr wohl sein kann, was Warner will – eine Jurastudentin in Harvard. Sie schafft die Zulassung, muss dann aber feststellen, dass ein bezaubernder Charakter und eine pinkfarbene Prada-Tasche ihr im Juristenkosmos der blauen Blazer und Perlenkettchen nicht weiter helfen. Elle sticht wie ein pinkfarbener Pickel auf der Nase der Harvard Law School hervor und nicht zuletzt Warners neue Freundin Vivian (Selma Blair) straft sie mit kalter Verachtung. Doch Elle beißt sich durch und zählt schnell zu den besten ihres Jahrgangs. Sie ergattert das begehrte Praktikum in der Kanzlei von Professor Callahan (Victor Garber) und findet sich bald als Verteidigerin in einem aufsehenerregenden Mordprozess wieder.
Mit geistvollen Seitenhieben gegen Blondinen und Brünette, Frauen und Männer und die Lächerlichkeit von Etikettierungen jedweder Art bringt Elle das Vorurteil von der dummen Blondine zum Einsturz – schließlich ist sie ja natürlich blond." (Presse-Text)

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Natürlich blond Originaltitel: Legally blonde (USA 2001) 
Regie: Robert Luketic; Darsteller: Reese Witherspoon ("Eiskalte Engel", "American Psycho"; Elle Woods), Luke Wilson (Emmett Richmond), Selma Blair (Vivian Kensington), Matthew Davis ("Pearl Harbor", "Tigerland"; Warner Huntington III), Victor Garber ("Exotica"; "Titanic"; Professor Callahan), Jennifer Coolidge ("American Pie"; Paulette Bonafonte), Holland Taylor ("Die Truman Show"; Professor Stromwell), Ali Larter (Brooke Taylor-Windmark), Jessica Cauffiel (Margot), Alanna Ubach (Serena), Oz Perkins (Dorky David), Linda Cardellini (Chutney), Meredith Scott Lynn (Enid), Raquel Welch (Mrs. Windham Vandermark) u.a.; Drehbuch: Karen McCullah Lutz, Kirsten Smith basierend auf dem Buch von Amanda Brown; Produzenten: Marc Platt, Ric Kidney; Musik: Rolfe Kent; Musik Supervisor: Anita Camarata; Kostüme: Sophie de Rakoff Carbonell; Schnitt: Anita Brandt Burgoyne, Garth Craven; Produktionsdesign: Melissa Stewart; Kamera: Anthony B. Richmond; Länge: 96 Minuten; FSK: ohne Altersbeschränkung; ein Film im Verleih von Twentieth Century Fox


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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