30. Juni 2005 
in Kürze: 

My Summer of Love

"Ein langer heißer Sommer, irgendwo in Yorkshire. Mona rollt mit ihrem motorlosen Mofa über die staubigen Landstraßen. Dort begegnet sie eines Tages Tamsin, die auf ihrem Schimmel ausreitet. 
Die beiden stammen aus verschiedenen Welten: Tamsin ist eine wohlbehütete Tochter aus gutem Hause: weit gereist, gebildet, selbstsicher. Gerade ist sie von ihrem teuren Privatinternat suspendiert worden, wegen des schlechten Einflusses, den sie auf andere hat.
Mona dagegen ist seit dem Krebstod ihrer Mutter Waise, den Vater hat sie nie gekannt. Mit ihrem Bruder Phil lebt sie über dem heruntergekommenen Pub, den einst ihre Mutter führte. Früher ließ Phil nichts anbrennen: Raub, Einbruch, Schlägereien. Doch seit er aus dem Knast entlassen wurde und Gott entdeckt hat, ist er Mona fremd geworden – und sie noch verlorener. 
So unterschiedlich Mona und Tamsin auch sind, so sehr spüren sie eine Seelenverwandschaft. Zusammen sind sie stark und glücklich. Sie schwören, einander nie zu verlassen. 
Doch als die Eine sich darauf verlässt, spielt die Andere nur ein gefährliches Spiel.

Bei den diesjährigen BAFTA-Awards konnte 'My Summer of Love' den Preis als ‚Bester Britischer Film' gegen harte Konkurrenz wie 'Vera Drake' und 'Harry Potter' gewinnen. Die Vereinigung
der Londoner Kritiker zeichnete die Jungschauspielerin Natalie Press für ihre Rolle der Mona als beste Newcomerin 2005
aus."
(Text: Prokino)

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: My Summer of Love 
Originaltitel: My Summer of Love (GB 2004) 
Regie: Pawel Pawlikowski ("The Last Resort");
Darsteller: Natalie Press (Mona), Emily Blunt (Tamsin), Paddy Considine ("In America"; Phil), Dean Andrews (Ricky), Michelle Byrne (Rickys Frau), Paul-Anthony Barber (Tamsins Vater), Lynette Edwards (Tamsins Mutter), Kathryn Sumner (Sadie) u.a.; Drehbuch: Pawel Pawlikowski, Michael Wynne nach dem gleichnamigen Roman von Helen Cross; Produktion: Tanya Seghatchian, Chris Collins; Ausführende Produzenten: David M. Thompson, Chris Auty, Emma Hayter; Kamera: Ryszard Lenczewski, David Scott; Musik: Alison Goldfrapp, Will Gregory; Länge: 87 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih von Prokino; Film-Homepage: http://www.my-summer-of-love.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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