3. Februar 2005 
in Kürze: 

Vera Drake

"London 1950. Vera Drake lebt mit ihrem Ehemann Stan und ihren erwachsenen Kindern Sid und Ethel in einer kleinen Wohnung. Sie haben nicht viel Geld, aber sie stehen sich nahe und sind eine glückliche Familie. Vera arbeitet als Putzfrau, Stan ist ein Mechaniker in der Autowerkstatt seines Bruders, Sid ist Schneider und Ethel steht am Fließband einer Fabrik, wo sie Glühbirnen testet. Vera kümmert sich zusätzlich um den kranken Nachbarn und die alte Mutter, und findet auch für ihre schüchterne Tochter einen Ehegatten. So verläuft das Leben einfach, aber harmonisch. Gelegentlich allerdings geht Vera noch einer Nebenbeschäftigung nach, die sie vor ihrer Familie geheim hält: Sie hilft jungen Frauen bei ungewollten Schwangerschaften. Unentgeltlich sorgt sie mit einem kleinen Eingriff dafür, dass die verzweifelten Frauen ihr Baby verlieren. Als jedoch eine solche Abtreibung misslingt und das betroffene Mädchen ins Krankenhaus muss, kommt Veras Tätigkeit ans Licht. Eine polizeiliche Untersuchung führt zu ihrer Festnahme, sie wird vor Gericht gestellt und ihre vertraute Welt bricht zusammen." (Presse-Text)

Film-Biennale Venedig 2004:
- Goldener Löwe - Bester Film
- Coppa Volpi - Beste Schauspielerin für Imelda Staunton

Europäischer Filmpreis 2004 als beste Darstellerin für Imelda Staunton

Golden Globe Nominierung für Imelda Staunton als beste Hauptdarstellerin


 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Vera Drake - Frau und Mutter 
Originaltitel: Vera Drake (GB / Frankreich 2004) 
Regie: Mike Leigh;
Darsteller: Imelda Staunton (Vera Drake), Phil Davis (Stan Drake), Daniel Mays (Sid Drake), Alex Kelly (Ethel Drake), Peter Wight (Inspektor Webster), Adrian Scarborough (Frank Drake), Heather Craney (Joyce Drake), Sally Hawkins (Susan), Eddie Marsan (Reg), Ruth Sheen (Lily), Jim Broadbent ("Iris"; Richter) u.a.; Drehbuch: Mike Leigh; Produktion: Simon Channing Williams, Alain Sarde; Koproduktion: Georgina Lowe; Ausführende Produzenten: Gail Egan, Robert Jones, Duncan Reid; Kamera: Dick Pope; Musik: Andrew Dickson; Länge: 125 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih von Concorde Film; Film-Homepage: http://www.veradrake.com


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Robby Müller hat das Handwerk und die Kunst der Kameraführung und des Lichtsetzens erneuert und vorangetrieben. Er konnte wie kaum ein anderer in seinen Bildern Stimmungen erfassen und Zustände beschreiben, die mehr über Charaktere erzählten als Dialoge und dramaturgische Strukturen. Er wusste, wie man für eine Geschichte und einen Film ein ganz eigenes Klima erzeugt, in dem seine Figuren im wahrsten Sinne des Wortes 'gut aufgehoben' waren. Für eine Handvoll Filmemacher war er der wichtigste Wegbegleiter."

Regisseur Wim Wenders zum Tode des Kameramanns Robby Müller (04.04.1940 - 03.07.2018)

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