22. Mai 2003 
in Kürze: 

Matrix Reloaded

"Und wenn die Prophezeiung wahr wäre?
Wenn dieser Krieg schon morgen vorbei sein könnte? Lohnt es sich nicht dafür zu kämpfen? Und zu sterben?
Thomas 'Neo' Anderson (Keanu Reeves) traf eine schwer wiegende Entscheidung, als er bewusst jene Frage stellte, die auch Morpheus (Laurence Fishburne) und Trinity (Carrie-Anne Moss) zuvor gestellt hatten. Um die Wahrheit zu suchen und zu akzeptieren. Um seinen Verstand aus den Fesseln der Matrix zu befreien.
Alles beginnt mit einer Entscheidung.
Jetzt, im zweiten Kapitel der 'Matrix'-Trilogie, bekommt Neo seine außergewöhnlichen Fähigkeiten besser in den Griff, während Zion von der Maschinenarmee belagert wird. Nur noch wenige Stunden bleiben, bis die letzte Fluchtburg der Menschen von 250.000 Wächtern angegriffen wird, die laut Programmierung alles menschliche Leben vernichten sollen. Doch die Bürger von Zion haben Hoffnung geschöpft: Morpheus überzeugt sie, dass der Erwählte die Prophezeiung des Orakels erfüllen und den Krieg gegen die Maschinen beenden wird. Die Menschen glauben an Neo, der von beunruhigenden Visionen heimgesucht wird, während er versucht, einen Aktionsplan zu entwickeln.
Die Konsequenzen einer Entscheidung, die wir nicht verstehen, können wir nicht absehen.
Neo und Trinity lieben einander und sie glauben an sich selbst – das macht sie stark. Sie entscheiden sich, mit Morpheus in die Matrix zurückzukehren und ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten und Waffen gezielt gegen die Mächte der Unterdrückung und Ausbeutung einzusetzen. Doch innerhalb der Matrix gibt es mächtige Player, die Entscheidungen als hohle Tricks ansehen – sie weigern sich, Verantwortung zu übernehmen, und verlassen sich lieber auf gefühlsbetonte Wahrheiten.
Entscheidungen sind eine Illusion, die die Mächtigen von den Machtlosen trennt.
Gleichzeitig gibt es Exilanten wie Agent Smith (Hugo Weaving), dessen Schicksal untrennbar mit dem von Neo verbunden ist. Er sieht sich gezwungen, den Befehl zu Neos Liquidation zu missachten, und verweigert damit dem System den Gehorsam. Früher hat Smith die Menschen verachtet, jetzt entdeckt er Menschlichkeit in sich selbst. Und auf seinem Rachefeldzug schreckt er vor nichts zurück.
Was wollen die Mächtigen? Mehr Macht.
Auf seiner gefährlichen Erkundungsreise in die Geheimnisse der Matrix sammelt Neo neue Erkenntnisse über seine eigene Schlüsselrolle im Schicksal der Menschheit, trifft auf noch heftigeren Widerstand, kommt der Wahrheit näher und steht schließlich vor einer unmöglichen Entscheidung, wie er sie selbst nie hätte erahnen können.
Du bist nicht hier, um dich zu entscheiden. Die Entscheidung hast du bereits getroffen. Du bist hier, um zu begreifen, warum du diese Wahl getroffen hast.
Wo Liebe und Wahrheit, Glaube und Wissen, Absicht und Vernunft zusammenkommen, muss Neo den von ihm gewählten Weg weitergehen. 'Und wenn ich das nicht kann?' fragt er. 'Wenn ich versage?'
Dann wird Zion untergehen.
Neo lugt durch den Vorhang der Zahlenketten in die Matrix hinein – er spürt, dass dort etwas verborgen ist, was sich seiner Wahrnehmung entzieht." (Presse-Text)

Fortsetzungsfilm von "Matrix" (1999), am 5. 11. 2003 in den deutschen Kinos gefolgt von "Matrix Revolutions"


 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Matrix Reloaded 
Originaltitel: The Matrix Reloaded (USA 2003) 
Regie: Gebrüder Andy und Larry Wachowski;
Darsteller: Keanu Reeves (Neo), Carrie-Anne Moss (Trinity), Laurence Fishburne (Morpheus), Hugo Weaving (Agent Smith), Jada Pinkett-Smith (Niobe), Harold Perrineau (Link), Gloria Foster (Das Orakel), Christine Anu (Kali), Alima Ashton-Sheibu (Links Nichte), Helmut Bakaiti (Der Architekt), Steve Bastoni (Soren), Don Batte (Vector), Monica Bellucci ("Der Zauber von Malèna", "Asterix und Obelix: Mission Kleopatra", demnächst: "Irreversibel"; Persephone), Daniel Bernhardt (Agent Johnson), Valerie Berry (Priesterin), Ian Bliss (Bane), Liliana Bogatko (alte Frau in Zion), Michael Budd (Zion Controller), Kelly Butler (Ice), Collin Chou (Seraph), Essie Davis (Maggie), Terrell Dixon (Wurm), David Franklin (Maitre D'), Nona Gaye (Zee), Roy Jones, jr. (Ballard), Malcolm Kennard (Abel), David A. Kilde (Agent Jackson), Randall Duk Kim (Schlüsselmacher), Christopher Kirby (Mauser), Peter Lamb (Colt), Nathaniel Lees (Mifune), Harry Lennix (Commander Lock), Tony Lynch (Techniker im Computerraum), Joshua Mbakwe (Links Neffe), Matt McColm (Agent Thompson), Tory Mussett (schöne Frau in Le Vrai), Rene Naufahu (Zion Gate Operator), Robyn Nevin (Councillor Dillard), David No (Cain), Genevieve O'Reilly (Officer Wirtz), Rupert Reid (Lock's Lieutenant), David Roberts (Roland), Shane C. Rodrigo (Ajax), Tahei Simpson (Binary), Frankie Stevens (Tirant), Gina Torres (Cas), Steve Vella (Malachi), Clayton Watson (Kind), Cornel West (Councillor West), Leigh Whannel (Axel), Bernard White (Rama-Kandra), Lambert Wilson (Merovingian), Anthony Wong (Geist), Anthony Zerbe ("James Bond 007 - Lizenz zum Töten"; Councillor Hamann) u.a.; Drehbuch: Gebrüder Wachowski; Produktion: Joel Silver; Ausführende Produzenten: Andy und Larry Wachowski, Grant Hill, Andrew Mason, Bruce Berman; Kamera: Bill Pope; Musik: Don Davis; Länge: 136 Minuten; FSK: ab 16 Jahren; ein Film im Verleih der Warner Bros. Film GmbH; Film-Homepages: http://www.thematrix.de bzw. http://www.thematrix.com


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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