In einem sizilianischen Dorf während der Mussolini-Ära begeistern
sich alle Männer für die Reize der schönen Malèna.
Die ahnt nichts von der Begierde nach ihr sogar bei den Jüngsten.
Einer von ihnen ist der 13-jährige Renato, dessen Lust auf sie sich
in eifriger Selbstbefriedigung äußert und in extreme Besessenheit
steigert.
Wettbewerbsfilm der Berlinale 2001
Filmdaten
Filmtitel: Der
Zauber von Malèna Originaltitel:
Malèna (Italien / USA 2000)
Darsteller: Guiseppe Sulfaro (Renato), Monica Belucci (Malèna);
Regie: Guiseppe Tornatore ("Cinema Paradiso"); Länge:
96 Minuten; FSK: ab 12 Jahren
"Kino muß ein Erlebnis sein, über das man sich aufregt - positiv oder negativ. Und wenn in einem Erlebnis, sagen wir wie 'Natural Born Killers', 80 Minuten nur geschrien und gemordet wird, dann ist das legitim. ... Die Probleme mit der Gewalt beginnen immer erst, wenn die Menschen über das Phänomen nicht aufgeklärt werden, wenn man ihnen verweigert, darüber nachzudenken, und sie tabuisiert."
Film- und Theaterregisseur Christoph Schlingensief (24.10.1960 - 21.08.2010) [DER SPIEGEL 8 /1995]