3. März 2005 
in Kürze: 

Code 46

"In nicht allzu ferner Zukunft lebt der privilegierte Teil der Menschheit in speziell abgesicherten Städten; der Rest lebt außerhalb, an unwirtlichen, wüstenähnlichen Orten. Die Reise zwischen den Städten und al fuera, den Randgebieten, ist nur mit einer speziellen Art von Reiseversicherungs-Visa möglich, so genannten Papelles, die als begehrte Objekte das Ziel von Fälschungen geworden sind.

Versicherungsagent William Geld (Tim Robbins) reist von Seattle nach Shanghai, um in einem entsprechenden Fälschungsfall zu ermitteln. Dank eines Empathie-Virus, der ihn die Gedanken anderer lesen lässt, identifiziert William schnell Maria Gonzales (Samantha Morton) als Schuldige. Maria übt jedoch eine unerklärliche Anziehung auf ihn aus. Statt sie der Tat zu überführen, verliebt er sich in sie und verbringt eine Nacht mit ihr.

Die Affäre hat Folgen, denn als William einige Zeit später nach ihr sucht, ist sie Gegenstand eines so genannten CODE-46-Verstoßes geworden: Der Code sieht vor, dass Menschen mit ähnlichem genetischem Profil keine gemeinsamen Kinder zeugen dürfen. Als William wenig später herausfindet, dass Maria genetisch identisch mit seiner Mutter ist, stecken beide in großen Schwierigkeiten ..."
(Text: Tiberius Film)

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Code 46 
Originaltitel: Code 46 (GB 2003) 
Regie: Michael Winterbottom (zuletzt: "9 Songs");
Darsteller: Tim Robbins (William), Samantha Morton ("Minority Report", "In America"; Maria), Om Puri (Backland), Jeannie Balibar (Sylvie), Togo Igawa (Fahrer) u.a.; Drehbuch: Frank Cottrell Boyce; Produktion: Andrew Eaton; Eine Produktion der BBC Films und der Revolution Films Production; Ausführende Produzenten: Robert Jones, David M. Thompson; Kamera: Alwin H. Kuchler, Marcel Zyskind; Musik: Joshua Hyams, Mark Revel; Länge: 93 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih von Tiberius Film


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Robby Müller hat das Handwerk und die Kunst der Kameraführung und des Lichtsetzens erneuert und vorangetrieben. Er konnte wie kaum ein anderer in seinen Bildern Stimmungen erfassen und Zustände beschreiben, die mehr über Charaktere erzählten als Dialoge und dramaturgische Strukturen. Er wusste, wie man für eine Geschichte und einen Film ein ganz eigenes Klima erzeugt, in dem seine Figuren im wahrsten Sinne des Wortes 'gut aufgehoben' waren. Für eine Handvoll Filmemacher war er der wichtigste Wegbegleiter."

Regisseur Wim Wenders zum Tode des Kameramanns Robby Müller (04.04.1940 - 03.07.2018)

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