28. November 2002 
in Kürze: 

Besessen

"Was heißt es, wirklich Alles aufs Spiel zu setzen? Was bedeutet es, wenn das Begehren sämtliche Regeln des Anstands beiseite wischt? Ob richtig oder falsch - die Leidenschaft lässt den Liebenden keine Wahl...
Die englische Akademikerin Maud Bailey (Gwyneth Paltrow) forscht über Leben und Werk der viktorianischen Dichterin Christabel LaMotte (Jennifer Ehle). Als Stipendiat reist Roland Michell (Aaron Eckhart) nach London, um sich in das Werk von Rudolph Henry Ash (Jeremy Northam) einzuarbeiten. Ash, Hofpoet von Queen Victoria, verfasste berühmte Gedichte, die als Hymnen an seine Ehefrau Ellen gelten. Die Manuskripte des gefeierten Barden stehen im Zentrum einer Ausstellung zu seinem 100-jährigen Jubiläum.
In einem Versteck stoßen Maud und Roland auf Briefe, die Ash offenbar an LaMotte geschrieben hat, und folgen den Hinweisen bis nach Frankreich. Die beiden Literaturwissenschaftler scheuen emotionale Bindungen, doch durch die nie aufgedeckte Liebesgeschichte in ferner Vergangenheit verstricken sie sich selbst in eine stürmische Affäre..." (Presse-Text)

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Besessen 
Originaltitel: Possession (USA 2002) 
Regie: Neil LaBute ("Nurse Betty"); Darsteller: Gwyneth Paltrow (Maud Bailey), Aaron Eckhart ("Erin Brockovich", "Nurse Betty"; Roland Michell), Jeremy Northam ("Enigma - Das Geheimnis""Gosford Park"; Rudolph Henry Ash), Jennifer Ehle (Christabel LaMotte), Anna Massey (Lady Bailey) u.a.; Drehbuch: David Henry Hwang nach dem gleichnamigen Roman von Antonia S. Byatt; Länge: 100 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih der Warner Bros. Film GmbH; Film-Homepage: http://www.besessen-derfilm.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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