24. Januar 2002 
in Kürze: 

Enigma - Das Geheimnis

Zweiter Weltkrieg, "Bletchley Park nördlich von London. In einem streng geheimen Projekt arbeiten Expertenteams aus Mathematikern und Militärs, Kunst- und Sprachwissenschaftlern an der Entschlüsselung feindlicher Funksprüche. Unter ihnen befindet sich auch der brillante junge Mathematiker Tom Jericho (Dougray Scott). In einem fieberhaften Wettlauf mit der Zeit versucht er, die Codes der feindlichen deutschen U-Boote zu entschlüsseln, um dadurch die lebensnotwendigen Versorgungslinien der Alliierten über den Atlantik aufrecht zu erhalten. Aber unbemerkt von Kollegen und Vorgesetzten sucht er nach der Lösung eines zweiten Rätsels. Denn Claire (Saffron Burrows), die Frau, die er leidenschaftlich liebt, ist spurlos verschwunden - genau zu jenem Zeitpunkt, als man in Bletchley Park einen Spion vermutet.
Gemeinsam mit Claires Mitbewohnerin Hester (Kate Winslet) macht er sich auf die lebensgefährliche Suche nach Claire und den Gründen für ihr mysteriöses Verhalten, dabei stets verfolgt vom britischen Geheimdienst und belauert von einem unsichtbaren Feind. Schon bald decken die beiden eine brisante Verkettung internationaler politischer Verschwörung und persönlicher Rache auf. Denn Claires Geheimnis ist eng verwoben mit dem von Enigma - jener legendären Chiffriermaschine der Nazis, die als nicht entschlüsselbar gilt..." (Presse-Text)
Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Robert Harris. Erster Film der Produktionsfirma Jagged Films von Mick Jagger.

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Enigma - Das Geheimnis Originaltitel: Enigma (GB / USA / Deutschland 2001) 
Darsteller: Kate Winslet (Hester), Dougray Scott (Tom Jericho), Saffron Burrows (Claire), Jeremy Northam (Wigram) u.a.; Regie: Michael Apted ("James Bond - Die Welt ist nicht genug"); Drehbuch: Tom Stoppard nach dem gleichnamigen Roman von Robert Harris; Länge: 118 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; im Verleih von Senator Film; Film-Homepage: http://www.enigma-themovie.com


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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