13. September 2001 
in Kürze: 

A.I. - Künstliche Intelligenz

"In einer Zeit, in der die Bodenschätze zur Neige gehen, entwickelt sich die Technologie mit astronomischer Geschwindigkeit. Die Wohnungen werden überwacht, die Nahrung stammt aus dem Reagenzglas. Und als Hausangestellte arbeiten keine Menschen, sondern Maschinen. Gartenarbeit, Haushalt, Gesellschaft in einsamen Stunden - für alles gibt es Roboter. Nur nicht für die Liebe.
Gefühle sind die letzte umstrittene Hürde in der Entwicklung der Roboter. Sie werden als ausgereifte Haushaltsgeräte angesehen - Emotionen gesteht man ihnen nicht zu. Aber weil so viele Eltern noch immer auf ihre Genehmigung zur Fortpflanzung warten, ergeben sich ungeahnte Möglichkeiten.
Cybertronics Manufacturing stellt die Lösung vor: David (Haley Joel Osment, "The Sixth Sense", "Das Glücksprinzip").
David ist der erste Roboterjunge, der auf Liebe programmiert ist. Zu Testzwecken wird er von dem Cybertronics-Angestellten Henry Swinton (Sam Robards) und seiner Frau Monica (Frances O'Connor, "Teuflisch") adoptiert, denn ihr eigenes todkrankes Kind wartet tiefgefroren auf die Entwicklung eines Heilverfahrens. Doch trotz all der Liebe und Hilfsbereitschaft, die David zu geben hat, entsteht unerwartet eine Situation, die ihm dieses Leben unmöglich macht.
Er fühlt sich weder von den Menschen noch von den Maschinen verstanden - Geborgenheit bietet ihm nur sein Supertoy-Teddybär, mit dem David sich aufmacht, seinen Platz im Leben zu finden. Er entdeckt eine Welt, in der der Unterschied zwischen Roboter und Maschine unüberbrückbar groß und dennoch kaum wahrnehmbar erscheint." (Presse-Text)
Nach "Eyes Wide Shut" (1999) sollte "A.I. - Artificial Intelligence" das nächste Filmprojekt von Stanley Kubrick werden. Doch sein Tod am 7. März 1999 kam dazwischen. Steven Spielberg, enger Freund Kubricks, nahm sich des Projekts an. Als Literaturvorlage dient Brian Aldiss' Kurzgeschichte "Supertoys Last All Summer Long", die 1969 erschienen war.

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: A.I. - Künstliche Intelligenz Originaltitel: A.I. - Artificial Intelligence (USA 2001) 
Darsteller: Haley Joel Osment (David Swinton), Jude Law (Gigolo Joe), Frances O'Connor ("Teuflisch"; Monica Swinton), Jake Thomas (Martin Swinton), Brendan Gleeson (Lord Johnson-Johnson), William Hurt (Prof. Hobby), Daveigh Chase, Robin Williams (Erzähler in der Originalversion); Regie: Steven Spielberg; Drehbuch: Ian Watson, Brian Aldiss nach seiner Kurzgeschichte "Supertoys Last All Summer Long" (1969); Kamera: Janusz Kaminski (Spielbergs Kameramann auch u. a. bei "Schindlers Liste"; Regisseur von "Lost Souls"); Länge: 146 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; Film-Homepages: http://www.a-i-derfilm.de; http://www.warnerbros.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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