6. Januar 2005 
in Kürze: 

Ray

"Der Film erweckt die wichtigsten Schlüsselmomente von Ray Charles' (Jamie Foxx) Biographie noch einmal zum Leben. 

Wir sehen wie der junge, farbige und blinde Ray seinen ganzen Mut zusammen nimmt und als Teenager - völlig auf sich allein gestellt - in Florida einen Bus besteigt, der ihn quer durch die USA nach Seattle bringt, wo es ihm bald – dank seines überragenden Talents – gelingt, in der damals angesagtesten Jazz-Szene Amerikas Fuß zu fassen. 

Wir erleben ihn, wie er sich abmüht seinen eigenen Musik-Stil zu finden, soziale Widerstände überwindet und schließlich bei Atlantic Records einen Schallplattenvertrag bekommt. Wir begleiten ihn bei seinem triumphalen Aufstieg zum gefeierten Weltstar. Doch es war nicht nur eine Zeit des Erfolgs und Ruhmes – auch zahllose Liebesaffären und Drogen spielten damals eine große Rolle.

Der Film feiert aber nicht nur die sensationelle Karriere eines der größten und einflussreichsten Musiker seiner Generation, sondern wirft auch ein Licht auf Rays unglückliche Kindheit. In seinem fünften Lebensjahr passierten gleich zwei Tragödien: Sein Bruder stirbt - und er wird blind. Traumatische Ereignisse, die ihn sein ganzes Leben begleitet haben, seine Persönlichkeit prägten, seine Emotionen beeinflussten - und seine Musik unsterblich machten.
...
Ray Charles starb am 10. Juni 2004 im Alter von 73 Jahren." (Presse-Text von United International Pictures)


 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Ray 
Originaltitel: Ray (USA 2004) 
Regie: Taylor Hackford ("Ein Offizier und Gentleman", "Dolores", "When We Were Kings - Einst waren wir Könige");
Darsteller: Jamie Foxx ("Ali", "Collateral"; Ray Charles), Kerry Washington (Della Bea Robinson), Clifton Powell (Jeff Brown), Harry Lennix (Joe Adams), Terrence Dashon Howard (Gossie McKee), Larenz Tate (Quincy Jones), Richard Schiff (Jerry Wexler), Aunjanue Ellis (Mary Ann Fisher), Bokeem Woodbine (Fathead Newman), Sharon Warren (Aretha Robinson), Curtis Armstrong (Ahmet Ertegun), Regina King (Margie Hendricks) u.a.; Drehbuch: James L. White; Produktion: Stuart Benjamin, Howard Baldwin, Karen Baldwin, Taylor Hackford; Kamera: Pawel Edelman; Musik: Craig Armstrong; Länge: 152 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih von United International Pictures; Film-Homepage: http://www.movies.uip.de/ray


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

Drucken

Artikel empfehlen
Mr. Wong Delicious Facebook Webnews Linkarena 
Hilfe