15. August 2002 
in Kürze: 

Ali

"In seinem ... mit sensationellen Boxszenen gespickten Film folgt ... Regisseur Michael Mann ('Roter Drache', 1986; 'Heat', 'Insider') den zehn wichtigsten Jahren in der Karriere des größten Sportlers des 20. Jahrhunderts und erzählt dabei die faszinierende Geschichte eines Mannes, der durch sein Selbstbewusstsein, seine erotische Ausstrahlung, sein oftmals provozierendes Auftreten, seine sportlichen Erfolge und sein Eintreten für die Rechte von Minderheiten schon zu Lebzeiten eine weltweite Legende wurde. Muhammad Ali ist heute noch einer der bekanntesten Menschen der Welt.
'Ali' von Michael Mann erzählt Muhammad Alis Leben in den kraftstrotzenden Jahren zwischen zwanzig und dreißig - zwischen dem ersten Gewinn der Weltmeisterschaft im Schwergewicht gegen Sonny Liston 1964 bis zum Wiedergewinn dieses Titels in dem legendären Kampf gegen Joe Frazier in Kinshasa, Zaire, im Oktober 1974 ('Rumble in the Jungle'). Er erzählt von Alis Kämpfen, seinen Freunden und Feinden - und von seinen Lieben: Jada Pinkett-Smith, Nona Gaye und Michael Michele spielen die drei starken Frauen dieser Jahre an Alis Seite." (Presse-Text)

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Ali Originaltitel: Ali (USA 2001) 
Regie: Michael Mann; Darsteller: Will Smith (Cassius Clay / Cassius X / Muhammad Ali), Jamie Foxx (Drew 'Bundini' Brown), Jon Voight (Howard Cosell), Mario Van Peebles (Malcolm X), Ron Silver (Angelo Dundee), Jeffrey Wright (Howard Bingham), Mykelti Williamson (Don King), Jada Pinkett Smith ("It's Showtime"; Sonji), Nona M. Gaye (Belinda Ali), Michael Michele (Veronica), Joe Morton (Chauncey Eskridge), Paul Rodriguez (Dr. Ferdie Pacheco), Barry Shabaka Henley (Herbert Muhammad), Giancarlo Esposito (Cassius Clay, Sr.), Laurence Mason (Luis Sarria) u.a.; Drehbuch: Stephen J. Rivele nach der Story von Gregory Allen Howard; Länge: 157 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih der Twentieth Century Fox 


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er war einer der großen deutschen Filmhistoriker, hellsichtig, leidenschaftlich, präzise. Aus dem Münchner Filmmuseum, das er von 1973 bis 1994 leitete, machte er einen Ort für alle, die das Kino lieben und verstehen wollen, wie es funktioniert. Zusammen mit seiner Frau Frieda Grafe setzte er neue Maßstäbe für die Reflexion über den Film als Kunstform. Durch umfangreiche Retrospektiven schärfte er den Blick auf die Werke bedeutender Filmemacher, aber auch für die Komplexität des Genre-Kinos. Er rekonstruierte Klassiker wie 'M' oder 'Metropolis' und schuf damit ein Bewusstsein für den Reichtum des Stummfilms."

Aus dem SPIEGEL-Nachruf zum Tode des Filmpublizisten
und -kritikers Enno Patalas (15.10.1929 - 07.08.2018)

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