27. Juni 2002 
in Kürze: 

Mord nach Plan

"Als im Wald beim kalifornischen Küstenstädtchen San Benito die Leiche einer jungen Frau gefunden wird, übernimmt die erfahrene Indizienexpertin Detective Cassie Mayweather (Sandra Bullock) den Fall. Unterstützt wird sie von ihrem neuen Kollegen Sam Kennedy (Ben Chaplin), der begeistert von ihr lernt.
Zunächst sieht es so aus, als ob die Frau das Opfer einer sinnlosen Gewalttat wurde. Doch Cassie spürt intuitiv, dass mehr hinter dem Fall steckt, weil sie sich an ihre eigene, lange verdrängte Vergangenheit erinnert fühlt. Obwohl sie keine Beweise hat und kaum Indizien findet, entwickelt sie eine bizarre Theorie: Die junge Frau musste nur deswegen sterben, weil der Mörder es darauf angelegt hat, den perfekten Mord zu begehen.
Sam versteht Cassie nicht mehr – er will weiter systematisch den Hinweisen vom akribisch untersuchten Tatort nachgehen. Cassie lässt sich aber nicht beirren. Sie verfolgt ihre eigenen Spuren und findet bald zwei Verdächtige. Doch die haben ein wasserdichtes Alibi..." (Presse-Text)

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Mord nach Plan Originaltitel: Murder by Numbers (USA 2002) 
Regie: Barbet Schroeder; Darsteller: Sandra Bullock (Cassie Mayweather), Ben Chaplin ("Lügen haben lange Beine", "Lost Souls - Verlorene Seelen"; Sam Kennedy), Ryan Gosling (Richard Haywood), Michael Pitt (Justin Pendleton), Agnes Bruckner ("The Glass House"; Lisa), Chris Penn ("Reservoir Dogs", "Short Cuts"; Ray), R.D. Call (Rod) u.a.; Drehbuch: Tony Gayton; Produktion: Barbet Schroeder, Susan Hoffman, Richard Crystal; Ausführende Produzenten: Sandra Bullock, Jeffrey Stott; Kamera: Luciano Tovoli; Co-Produktion: Frank Capra III; Musik: Clint Mansell; Besetzung: Howard Feuer; Länge: 120 Minuten; FSK: ab 16 Jahren; ein Film im Verleih der Warner Bros. Film GmbH; Film-Homepage: http://www.mordnachplan.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Robby Müller hat das Handwerk und die Kunst der Kameraführung und des Lichtsetzens erneuert und vorangetrieben. Er konnte wie kaum ein anderer in seinen Bildern Stimmungen erfassen und Zustände beschreiben, die mehr über Charaktere erzählten als Dialoge und dramaturgische Strukturen. Er wusste, wie man für eine Geschichte und einen Film ein ganz eigenes Klima erzeugt, in dem seine Figuren im wahrsten Sinne des Wortes 'gut aufgehoben' waren. Für eine Handvoll Filmemacher war er der wichtigste Wegbegleiter."

Regisseur Wim Wenders zum Tode des Kameramanns Robby Müller (04.04.1940 - 03.07.2018)

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