11. November 2004 
in Kürze: 

Mein Bruder ist ein Hund

"Marietta (Maria Ehrich) wünscht sich nichts sehnlicher als einen Hund. Ihre Eltern Maria (Christine Neubauer) und Martin (Martin Lindow) müssen ihr diesen Wunsch wegen der Tierhaarallergie des kleinen Bruders Tobias jedoch abschlagen. Doch an ihrem 10. Geburtstag bekommt Marietta ein seltsames Päckchen aus Afrika mit einem magischen Stein darin. Angeblich soll der Stein den größten Herzenswunsch erfüllen - und tatsächlich: Als Marietta den Stein das erste Mal benutzt, kratzt auch schon Sekunden später ein niedlicher kleiner Hund an ihrer Zimmertür.
Aber wer hätte gedacht, dass ausgerechnet ihr Bruder Tobias (Hans Laurin Beyerling) sich in den Hund verwandelt hat? Während ihre Eltern ahnungslos Urlaub auf einem Hausboot machen, um ihre Ehe zu retten, sind zu Hause alle auf den Hund gekommen. Marietta hat endlich reichlich Spaß mit ihrem verwandelten Bruder, und Oma Gerda (Irm Hermann) macht nichts ahnend aus Hund 'Tobi' einen Filmstar. Doch dann kommen die Eltern unverhofft aus dem Urlaub zurück..." (Presse-Text)

Auszeichnung:
22. Chicago International Children's Film Festival (27. Oktober - 06. November 2005):
Bester Film


 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Mein Bruder ist ein Hund 
Originaltitel: Mein Bruder ist ein Hund (Deutschland / GB / Niederlande 2004) 
Regie: Peter Timm ("Go, Trabi, Go", "Rennschwein Rudi Rüssel", "Ferkel Fritz");
Darsteller: Christine Neubauer (Maria), Martin Lindow (Martin), Irm Hermann (Oma Gerda), Maria Ehrich (Marietta), Hans Laurin Beyerling (Tobias), Ellen ten Damme (Ica), Gary Lewis ("Billy Elliot - I will dance", "Gangs of New York"; Antiquitätenhändler), Christof Wackernagel (Projektleiter), Ingolf Lück (Regisseur), Brigitte Janner (Kundin) u.a.; Drehbuch: Thomas Springer; Produktion: Tradewind Pictures GmbH in Zusammenarbeit mit Bos Bros. Film-TV Productions, Film & Music Entertainment Ltd. und WDR; Produzenten: Thomas Springer, Helmut G. Weber; Co-Produzenten: Burny Bos, Sabine Veenendaal, Michiel de Rooij, Mike Downey, Sam Taylor; Kamera: Achim Poulheim; Redaktion WDR: Siegmund Grewenig, Wolfgang Wegmann; Prädikat der Filmbewertungsstelle Wiesbaden: wertvoll; Gefördert durch: Filmstiftung Nordrhein-Westfalen, Mitteldeutsche Medienförderung, FFA, BKM, Nederlands Fonds voor de Film sowie Media Programm, Kuratorium Junger Deutscher Film; Länge: 97 Minuten; FSK: ohne Altersbeschränkung; ein Film im Verleih der Solo Film Verleih GmbH


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er war einer der großen deutschen Filmhistoriker, hellsichtig, leidenschaftlich, präzise. Aus dem Münchner Filmmuseum, das er von 1973 bis 1994 leitete, machte er einen Ort für alle, die das Kino lieben und verstehen wollen, wie es funktioniert. Zusammen mit seiner Frau Frieda Grafe setzte er neue Maßstäbe für die Reflexion über den Film als Kunstform. Durch umfangreiche Retrospektiven schärfte er den Blick auf die Werke bedeutender Filmemacher, aber auch für die Komplexität des Genre-Kinos. Er rekonstruierte Klassiker wie 'M' oder 'Metropolis' und schuf damit ein Bewusstsein für den Reichtum des Stummfilms."

Aus dem SPIEGEL-Nachruf zum Tode des Filmpublizisten
und -kritikers Enno Patalas (15.10.1929 - 07.08.2018)

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