21. April 2005 
in Kürze: 

Lieber Frankie

"Seit er sich erinnern kann, zieht der neunjährige Frankie (Jack McElhone) mit seiner Mutter Lizzy (Emily Mortimer) von einem Städtchen in Schottland zum nächsten. Seinen Vater, der auf der HMS Accra als Matrose um den Erdball reist, kennt er nur aus Briefen. Leidenschaftlich schreibt ihm der Junge viele Seiten und erzählt darin alles, was ihn bewegt. Was Frankie nicht weiß – seine Mutter ist es, die ihm antwortet. Mit bunten Briefmarken und exotischen Abenteuern schmückt sie die von ihm als Schätze gehüteten, heißersehnten Briefe aus. Mit der Geschichte über den Vater, die sie für den gehörlosen Jungen erfunden hat, versucht Lizzy, die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Doch als die HMS Accra vor ihrer Haustür vor Anker geht, muss sie sich entscheiden: Soll sie Frankie die Wahrheit erzählen – oder einen Mann suchen, der sich als Frankies Vater ausgibt... nur einen Tag lang..."
(Text: BVI)

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Lieber Frankie 
Originaltitel: Dear Frankie (GB 2004) 
Regie: Shona Auerbach (ihr Spielfilm-Debüt);
Darsteller: Jack McElhone ("Young Adam"; Frankie), Emily Mortimer ("The Kid - Image ist alles", "Young Adam"; Lizzy Morrison), Gerard Butler ("Das Phantom der Oper" 2004; der Fremde), Mary Riggans (Großmutter Nell), Sharon Small ("About a Boy"; Marie) u.a.; Drehbuch: Andrea Gibb; Produktion: Caroline Wood; Ko-Produktion: Gillian Berrie; Kamera: Shona Auerbach; Länge: 105 Minuten; FSK: ohne Altersbeschränkung; ein Film im Verleih von Buena Vista International (Germany) GmbH


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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