"Laurel Canyon: So heißt die Straße, die durch das Herz
der Hollywood Hills in Los Angeles führt und zu deren Anwohnern seit
Jahrzehnten hauptsächlich Musiker und andere kreative Bohemiens gehören.
Ausgerechnet hierher zieht es den grundsoliden Harvard-Absolventen Sam
(Christian Bale) und seine Verlobte Alex (Kate Beckinsale), die von der
Ostküste ins Haus von Sams Mutter Jane, einer bekannten und leicht
in die Jahre gekommenen Platten-Produzentin, umsiedeln. Sam will eine Stelle
als Arzt in der Neurologie eines Krankenhauses antreten, Alex will hier
ihre Dissertation über das Fortpflanzungsverhalten von Fruchtfliegen
abschließen.
Doch dann kommt alles anders als geplant, als sich herausstellt, dass die
zwei in ihrem neuen Heim am Laurel Canyon nicht alleine sind. Denn Jane
(Frances McDormand) ist hier noch immer mit der Aufnahme einer Hitsingle
für eine junge aufstrebende Rockband beschäftigt - und Sam ist
Janes sorgloser Rock'n'Roll-Lifestyle schon immer ein Gräuel gewesen.
Dass seine Mutter mit dem erheblich jüngeren Sänger der Band,
Ian (Alessandro Nivola) eine Affäre hat, macht die Sache nicht besser.
Als die zwei völlig unterschiedlichen Welten aufeinanderprallen, Alex
sich immer mehr zu Ian und Jane hingezogen fühlt, während Sam
mehr und mehr die Nähe seiner attraktiven Kollegin Sara (Natasha McElhone)
sucht, steht für beide die Welt plötzlich Kopf - und ihre Beziehung
auf dem Spiel..." (Presse-Text)
Filmdaten
Filmtitel: Laurel
Canyon
Originaltitel: Laurel Canyon (USA 2002)
Regie: Lisa Cholodenko ("High Art");
Darsteller: Christian Bale ("American
Psycho"; Sam), Kate Beckinsale ("Pearl
Harbor"; Alex), Frances McDormand ("Fargo", "The
Man who wasn't there"; Jane), Natasha McElhone ("Die
Truman Show", "Ronin"; Sara), Alessandro Nivola ("Face / Off - Im Körper
des Feindes", "Verlorene Liebesmüh"; Ian) u.a.; Drehbuch: Lisa
Cholodenko;
Länge: 103 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein
Film im
Verleih der Columbia
TriStar Film GmbH;
Film-Homepage:http://www.laurel-canyon.de
"Alles, was vielseitig und kleiner ist, hat überall in der Welt den Großen, den Supermärkten, Platz zu machen. Wenn Sie so wollen, war das europäische Kino immer ein Einzelhandel."
Regisseur Wim Wenders über das europäische Kino im Vergleich mit dem amerikanischen