2. September 2004 
in Kürze: 

Die Kinder des Monsieur Mathieu

"Frankreich, 1949. Der arbeitslose Musiker Clément Mathieu (Gérard Jugnot) bekommt eine Anstellung als Erzieher in einem Internat für schwer erziehbare Jungen. Von der Härte des Schulalltags und nicht zuletzt von den ebenso eisernen wie ergebnislosen Erziehungsmethoden des Vorstehers Rachin (François Berléand) betroffen, beginnt er, mit dem Zauber und der Kraft der Musik in das Dasein der Schüler einzugreifen.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten und erheblichem Widerstand durch Rachin gelingt dem begeisterten Musiker und einfühlsamen Pädagogen das kleine Wunder, das Vertrauen seiner Schützlinge zu gewinnen. Mit seinen Stücken, die Monsieur Mathieu nachts selbst schreibt, gibt er den Jungen ein Stück unbeschwerter Kindheit zurück." (Presse-Text)

Frei nach dem Film "Der Nachtigallenkäfig" (Jean Dréville, 1945). 


 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Die Kinder des Monsieur Mathieu 
Originaltitel: Les Choristes (Frankreich / Schweiz 2003) 
Regie: Christophe Barratier (sein Spielfilm-Debüt; Co-Produzent u.a. der Filme "Mikrokosmos - Das Volk der Gräser" und "Nomaden der Lüfte");
Darsteller: Gérard Jugnot (Clément Mathieu), François Berléand (Rachin), Kad Merad (Chabert), Marie Bunel (Violette Morhange), Jean-Paul Bonnaire (der alte Maxence), Paul Chariéras (Régent), Carole Weiss (Comtesse), Philippe du Janerand (Monsieur Langlois), Erick Desmarestz (Doktor Dervaux), Jacques Perrin (Pierre Morhange als Erwachsener), Jean-Baptiste Maunier (Pierre Morhange), Maxence Perrin (Pépinot), Grégory Gatignol (Mondain), Thomas Blumenthal (Corbin) u.a.; Drehbuch: Christophe Barratier; Produktion: Arthur Cohn, Nicolas Mauvernay, Jacques Perrin; Kamera: Carlo Varini, Dominique Gentil; Musik: Bruno Coulais; Länge: 97 Minuten; FSK: ab 6 Jahren; ein Film im Verleih der Constantin Film Verleih GmbH; Film-Homepage: http://www.kinder.film.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

Drucken

Artikel empfehlen
Mr. Wong Delicious Facebook Webnews Linkarena 
Hilfe