9. September 2004 
in Kürze: 

In deinen Händen

Unterzeile: Zwei Frauen zwischen Glaube und Hoffnung

"Die junge Pfarrerin Anna (Ann Eleonora Jorgensen) wird kurzfristig als Vertretung in ein Frauengefängnis berufen. Dort macht sie Erfahrungen mit einer Realität, von der sie bisher wenig wusste: Florierender Drogenhandel unter den Gefangenen, knallharte Hierarchiestrukturen, Aufseher, die täglich nicht nur die Gefühle der Insassen, sondern auch ihre eigenen unter Kontrolle halten müssen. Nur allmählich kann Anna unter diesen Umständen die Sympathie der Frauen gewinnen.

Als sie überraschend schwanger wird, scheint zumindest ihr privates Glück perfekt. Sie selbst und ihr Mann (Lars Ranthe) hatten die Hoffnung auf ein eigenes Kind schon fast aufgegeben. Doch dann muss das glückliche Paar bei einer Routine-Untersuchung erfahren, dass das Baby möglicherweise nicht gesund zur Welt kommt. Annas Glaube wird auf eine harte Probe gestellt. In ihrer Verzweiflung und auf der Suche nach Hilfe wendet sie sich schließlich sogar an Kate (Trine Dyrholm), eine Gefangene, der an Wunder grenzende, übersinnliche Kräfte nachgesagt werden..." (Presse-Text)

gedreht auf DV-Cam;
Ein Film im Wettbewerb der 54. Berlinale 2004

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: In deinen Händen 
Originaltitel: Forbrydelser (Dänemark 2003)
alternativ: Danish Dogme # 10
Titel für den englischsprachigen Markt: In your hands
Regie: Annette K. Olesen ("Kleine Missgeschicke");
Darsteller: Ann Eleonora Jorgensen (Anna), Trine Dyrholm ("Das Fest", "In China essen sie Hunde"; Kate), Nikolaj Kopernikus (Henrik), Sonja Richter ("Stealing Rembrandt"; Marion), Lars Ranthe ("Alt, neu, geliehen & blau"; Frank), Henrik Prip (Arzt), Jens Albinus (Carsten), Kirsten Olesen (Wärterin), Mette Munk Plum (Ase), Benedikte Hansen (Lizzie), Sarah Boberg (Jossi), Petrine Agger (Elisabeth), Mia Lyhne (Tina), Helle Hertz (Jossis Mutter), Lisbeth Lundquist (Ärztin), Luna Worsoe Mollerup (Luna) u.a.; Drehbuch: Kim Fupz Aakeson, Annette K. Olesen; Produktion: Ib Tardini; Kamera: Boje Lomholdt; Musik: Jeppe Kaas; Länge: 101 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih von Concorde Film


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

Drucken

Artikel empfehlen
Mr. Wong Delicious Facebook Webnews Linkarena 
Hilfe