10. November 2005 
in Kürze: 

Imaginary Heroes

"Nach dem tragischen Selbstmord ihres ältesten Sohnes hat die Normalität in der Familie Travis ein Ende: Teenagersohn Tim (Emile Hirsch), das schwarze Schaf der Familie, schleppt sich durchs Leben wie in einem Alptraum. Teilnahmslos und scheinbar ohne jede Zukunftsperspektive zieht er sich mehr und mehr in seine eigene Welt zurück, in der nur noch wenige Zugang zu ihm finden. Vater Ben (Jeff Daniels) verliert vollkommen den Boden unter den Füssen, sieht nach dem Tod seines geliebten Sohnes keinen Sinn mehr im Leben. Er behandelt seine Familie wie Fremde und kapselt sich zusehends von der Umwelt ab. Und Mutter Sandy (Sigourney Weaver) greift zu Sarkasmus und einer noch stärkeren Dosis Drogen, um den Schmerz zu verarbeiten. Gleichzeitig führt sie eine seit Jahren andauernde Fehde mit der Nachbarin. Der Grund dafür kommt nach und nach ans Licht – und droht, die ohnehin fragile Familie endgültig auseinander zu bringen. Doch nicht nur Sandy hütet ein tragisches Geheimnis..."
(Text: Sony Pictures)

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Imaginary Heroes 
Originaltitel: Imaginary Heroes (USA / Deutschland / Belgien 2004) 
Regie: Dan Harris (sein Regie-Debüt);
Darsteller: Sigourney Weaver (Sandy Travis), Emile Hirsch ("Dogtown Boys"; Tim Travis), Jeff Daniels (Ben Travis), Michelle Williams (Penny Travis), Kip Pardue ("Driven"; Matt Travis), Deirdre O'Connell (Marge Dwyer), Ryan Donowho (Kyle Dwyer), Suzanne Santo (Steph Connors), Jay Paulson (Vern), Luke Robertson (Jack Johnson), Lee Wilkof (Mitchell Goldstein), Terry Beaver (Dr. Monte), Sara Tanaka (Shelly Chan), Ned Benson, Larry Fessenden u.a.; Drehbuch: Dan Harris; Produktion: Illana Diamant, Moshe Diamant, Frank Hübner, Art Linson, Gina Resnick, Denise Shaw; Ausführende Produktion: René Besson, Rudy Cohen, Jan Fantl, Tommy Johnson; Co-Produktion: Deborah Lee; Kamera: Tim Orr; Musik: Deborah Lurie, John Ottman; Länge: 111 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih der Sony Pictures Releasing GmbH (vormals Columbia TriStar Film GmbH); Film-Homepage: http://www.imaginary-heroes.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Robby Müller hat das Handwerk und die Kunst der Kameraführung und des Lichtsetzens erneuert und vorangetrieben. Er konnte wie kaum ein anderer in seinen Bildern Stimmungen erfassen und Zustände beschreiben, die mehr über Charaktere erzählten als Dialoge und dramaturgische Strukturen. Er wusste, wie man für eine Geschichte und einen Film ein ganz eigenes Klima erzeugt, in dem seine Figuren im wahrsten Sinne des Wortes 'gut aufgehoben' waren. Für eine Handvoll Filmemacher war er der wichtigste Wegbegleiter."

Regisseur Wim Wenders zum Tode des Kameramanns Robby Müller (04.04.1940 - 03.07.2018)

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