8. September 2005 
in Kürze: 

Dogtown Boys

"Sie kommen aus Dogtown, einem heruntergekommenen Viertel im kalifornischen Venice, und prägten in den 70ern eine revolutionäre neue Trend-Sportart: das Skateboarden. Die verwegenen Z-Boyz u.a. Tony Alva (Victor Rasuk), Stacey Parelta (John Robinson) und Jay Adams (Emile Hirsch) sind eine Gruppe tougher, junger Surfer, die rund um das Pacific Ocean Park Pier schon lange als unerschrockene und aggressive Wellenreiter bekannt sind. Ihre halsbrecherischen Surf-Techniken kombinieren sie mit der Kunst des Skatens und werden dadurch über Nacht zur örtlichen Sensation und zu gefeierten Helden der Szene. In den leeren Swimmingpools umstehender Häuser finden die Z-Boyz – ohne das Wissen der Besitzer – einen neuen Übungsplatz. Dort perfektionieren sie heimlich ihren Stil und ebnen den Weg für das, was man heute als 'Extremsport' kennt. Ihr hipper Lifestyle verbreitet sich wie ein Lauffeuer und wird zu einem weltweiten Phänomen. Doch was einst als Nachmittagshobby einiger unangepasster Jungs begann, wird bald zu einem professionellen Geschäft – und stellt den Zusammenhalt der Gruppe auf eine harte Probe. Denn der plötzliche Ruhm und Reichtum lassen vom ursprünglichen Gedanken an Freiheit und Freundschaft nicht mehr viel übrig…"
(Text: Sony Pictures)

Von Drehbuchautorin und Surferin Stacy Peralta stammt der Dokumentarfilm "Dogtown & Z-Boys" (2001), in dem die Surfer-Truppe schon einmal vorgestellt worden war.


 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Dogtown Boys 
Originaltitel: Lords of Dogtown (USA 2004) 
Regie: Catherine Hardwicke;
Darsteller: Emile Hirsch (Jay Adams), Victor Rasuk (Tony Alva), John Robinson (Stacy Peralta), Michael Angarano (Kathy Sid), Nikki Reed (Kathy Alva), Heath Ledger (Skip Engblom), Rebecca De Mornay (Philaine), Johnny Knoxville (Topper) u.a.; Drehbuch: Stacy Peralta; Produktion: John Linson; Ausführende Produzenten: Art Linson, David Fincher, Joe Drake; Koproduktion: Ginger Sledge; Kamera: Elliot Davis; Musik: Mark Mothersbaugh; Länge: 107 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih der Sony Pictures Releasing GmbH; Film-Homepage: http://www.dogtown-boys.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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