15. September 2005 
in Kürze: 

Gespenster

"Zwei junge Frauen begegnen sich eines Morgens im Berliner Tiergarten. Nina, das Heimkind, scheu und trotzig in sich gekehrt; Toni, eine Diebin, die sich die Welt nimmt und keine Chance auslässt. Nina fühlt sich von Tonis impulsivem Wesen angezogen. Sie folgt ihr auf deren atemlosen Streifzügen durch die Stadt.

Auch die elegante Françoise wandert durch Berlin. Sie gibt die Hoffnung nicht auf, ihre Tochter Marie wiederzufinden, die hier vor vielen Jahren entführt wurde. Ihr Mann Pierre versucht mit sanfter Geduld, sie zur Rückkehr nach Paris zu bewegen.

Die Wege der drei Frauen kreuzen sich. Für einen kurzen, wirklichen Moment glaubt Françoise, in Nina ihre Tochter zu erkennen. Dann sind die Mädchen wieder im Großstadtgeschehen verschwunden. Doch Françoise und Nina werden sich noch einmal begegnen."
(Text: Piffl Medien)


 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Gespenster (Deutschland 2005) 
Regie: Christian Petzold ("Die innere Sicherheit", "Wolfsburg");
Darsteller: Julia Hummer (Nina), Sabine Timoteo (Toni), Marianne Basler (Françoise), Aurélien Recoing (Pierre), Benno Fürmann (Oliver), Anna Schudt (Kai), Claudia Geissler (Heimleiterin), Philipp Hauß (Mathias), Victoria von Trauttmansdorff (Mathias' Mutter), Peter Kurth (Vorarbeiter), Annika Blendl (Agentin), Rosa Enskat (Krankenschwester) u.a.; Drehbuch: Christian Petzold, Harun Farocki; Produktion: Eine Coproduktion der Schramm Film Koerner & Weber mit Les Films des Tournelles, Bayerischer Rundfunk / ARTE, ARTE France Cinéma; Kamera: Hans Fromm; Musik: Stefan Will, Marco Dreckkötter; Gefördert von FFA, BKM, und Medienboard Berlin-Brandenburg; Länge: 85 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih der Piffl Medien GmbH; Film-Homepage: http://www.gespenster-der-film.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Ich schaue nicht auf irgendeinen meiner Filme mit Vorliebe oder Stolz zurück. Ich schaue auf meine Filme allgemein zurück... Ich kann nur die Redewendung benutzen: 'Ich bin verflucht'."

("I don't look back on any film I've done with fondness or pride. I look back on my films and on the past generally ... I can only used the phrase, 'Well, I'm damned.'")

Der britische Regisseur Nicolas Roeg (15.08.1928 - 23.11.2018; "Wenn die Gondeln Trauer tragen", "Der Mann, der vom Himmel fiel")

Drucken

Artikel empfehlen
Mr. Wong Delicious Facebook Webnews Linkarena 
Hilfe