25. September 2003 
in Kürze: 

Wolfsburg

Eine Landstraße nahe Wolfsburg. Philipp Gerber (Benno Fürmann) begeht Fahrerflucht. Weil er während der Fahrt telefonierte, übersah er einen Jungen. Das Opfer überlebt zunächst und teilt der Polizei versehentlich eine falsche Automarke mit. Bald danach stirbt das Kind an inneren Blutungen und hinterlässt eine verzweifelte Mutter (Nina Hoss). Für Gerber ist die Geschichte abgehakt. Bis er zufällig die Mutter kennen und lieben lernt. 

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Wolfsburg (Deutschland 2003) 

Regie: Christian Petzold ("Die innere Sicherheit", "Toter Mann");
Darsteller: Benno Fürmann (Philipp Gerber), Nina Hoss ("Toter Mann"; Laura Reiser), Antje Westermann (Katja), Astrid Meyerfeldt (Vera), Matthias Matschke (Scholz), Soraya Gomaa (Françoise), Stephan Kampwirth (Klaus), Martin Müseler (Paul Reiser), Anna Priese (Antonia) u.a.; Drehbuch: Christian Petzold; Länge: 90 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih von FSK-Film und Peripher


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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