4. März 2004 
in Kürze: 

Erbsen auf halb 6

"Jakob Magnuson (Hilmi Snaer Gudnason), ein erfolgreicher Theaterregisseur, verliert bei einem Verkehrsunfall sein Augenlicht - und damit auch jegliche Lebensperspektive. Er trifft auf Lilly Walter (Fritzi Haberlandt), die geburtsblind ist. Zusammen begeben sie sich auf eine Reise quer durch Europa. Eine Reise voll skurriler Begegnungen und liebenswerter Momente.

Langsam entsteht sie, die Liebe. Die Liebe zwischen zwei Menschen, die einander die Welt beschreiben und begreifbar machen.
...

Erbsen auf halb 6 - der Titel rührt von einer bei Blinden üblichen Technik, das Essen auf dem Teller im Uhrzeigersinn zu lokalisieren.


Gefördert mit Mitteln der FilmFörderung Hamburg, der Filmförderungsanstalt, der Beauftragten der Bundesregierung für Angelegenheiten der Kultur und der Medien, der Filmboard Berlin-Brandenburg, des FilmFernsehsfonds Bayern sowie der MSH, Gesellschaft zur Förderung audiovisueller Werke in Schleswig-Holstein und éQuinoxe." (Text: Senator Film Verleih GmbH)

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Erbsen auf halb 6 (Deutschland 2003)  
Regie: Lars Büchel ("Jetzt oder nie - Zeit ist Geld");
Darsteller: Fritzi Haberlandt ("Kalt ist der Abendhauch"; Lilly), Hilmi Snaer Gudnason ("Engel des Universums", "101 Reykjavik", "Blueprint"; Jakob), Harald Schrott ("Die Stille nach dem Schuss"; Paul), Tina Engel ("Ich war 19"; Regine), Jenny Gröllmann (Franziska), Alice Dwyer (Alex), Max Mauff (Ben), Annett Renneberg (Nina), Jens Münchow (Jan), Michael Hanemann (Pfarrer), Heinz Petters (Küster), Petra Hartung (Pflegerin), Jens Peter Brose (Mann im Anzug), Aksana Assmann (Helena), Imke Büchel (Puck), Matthias Brenner (Bauer), Caroline Dibbern (Kellnerin), Thomas Kügel (Arzt), Ina Holst (Zimmerwirtin) u.a.; Drehbuch: Ruth Toma, Lars Büchel; Produzenten: Hanno Huth, Ralf Zimmermann; Eine Produktion der Senator Film Produktion; Koproduzent: Til Schweiger; Koproduktion: Mr. Brown Entertainment Filmproduktion; Kamera: Judith Kaufmann; Musik: Max Berghaus, Dirk Reichardt, Stefan Hansen; Länge: 111 Minuten; FSK: ab 6 Jahren; ein Film im Verleih der Senator Film Verleih GmbH


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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