14.04.2018

X-Men: Zukunft ist Vergangenheit

In naher Zukunft treiben die Menschen die Mutanten mit einer kampfstarken Roboter-Armee an den Rand der Vernichtung. Damit der verheerende Krieg gar nicht erst ausbricht, unternimmt Logan alias Wolverine eine Reise in die Vergangenheit. Im Jahr 1973 soll der Kämpfer die Erzfeinde Professor X und Magneto versöhnen und ein Attentat auf einen US-Senator verhindern. Die so ausgelöste Ereigniskette würde ein Anti-Mutanten-Programm der Nixon-Regierung stoppen – und Frieden schaffen.

Bryan Singer eröffnete das populäre X-Men-Franchise mit "X-Men" (USA 2000) sowie "X-Men 2" (USA 2003) und kehrt für den mittlerweile sechsten Kinofilm der Marvel-Reihe auf den Regiestuhl zurück. Vergleichbar mit "Star Trek: Treffen der Generationen" (USA 1994), in dem die alte Enterprise-Crew auf die neue Besatzung trifft, vereint der aktuelle Teil die im Prequel "X-Men: Erste Entscheidung" (USA 2011) eingeführten Figuren mit ebenjenen aus der Anfangstrilogie – und rückt das selbstbezügliche X-Men-Universum weiter zusammen. Dass die verschachtelte Geschichte trotz der zahlreichen Charaktere übersichtlich bleibt, liegt neben den vielen bekannten Darstellern auch an den jeweils individuellen Superkräften der Mutanten, die den gelungenen Sommerblockbuster um einige optische Highlights bereichern.



Diese Filmkritik ist zuerst erschienen bei fluter.de.

 

Christian Horn / Wertung: * * * * (4 von 5)



Filmdaten

X-Men: Zukunft ist Vergangenheit
(X-Men: Days of Future Past)

USA/GB/Kanada 2014
Regie: Bryan Singer;
Darsteller: Hugh Jackman (Logan/Wolverine), Michael Fassbender (Erik Lehnsherr), James McAvoy (Charles Xavier), Jennifer Lawrence (Raven/Mystique), Ian McKellen (Magneto), Patrick Stewart (Professor X), Halle Berry (Storm), Nicholas Hoult (Hank/Beast), Anna Paquin (Rogue), Ellen Page (Kitty Pryde), Peter Dinklage (Dr. Bolivar Trask), Omar Sy (Bishop), Famke Janssen (Jean Grey), James Marsden (Scott Summers), Michael Lerner (Senator Brickman) u.a.;
Drehbuch: Simon Kinberg nach der Story von Jane Goldman, Simon Kinberg und Matthew Vaughn; Produzenten: Simon Kinberg, Hutch Parker, Lauren Shuler Donner, Bryan Singer; Kamera: Newton Thomas Sigel; Musik: John Ottman; Schnitt: Michael Louis Hill;

Länge: 132,29 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; deutscher Kinostart: 22. Mai 2014



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Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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