10. Juli 2003 
in Kürze: 

Xiaos Weg

"Tag und Nacht arbeitet der Provinzler Liu Cheng (Liu Peiqi), um seinem talentierten 13-jährigen Sohn Xiao Chun (Tang Yun) Violinunterricht bei dem berühmten Professor Yu (Chen Kaige) in Peking zu ermöglichen. Doch anstatt fleißig auf der Geige zu üben, streunt Xiao Chun durch die Straßen Pekings und entdeckt dabei nicht nur die Faszination der Großstadt, sondern auch die Reize der Liebe: Die schöne Nachbarin Lili (Chen Hong) hat es Xiao Chun angetan. Als der Junge sogar seine Geige versetzt, um für die angebetete Lili ein Geschenk zu kaufen, wird die Beziehung zwischen Vater und Sohn auf eine harte Probe gestellt ... In einfühlsamen, zart-poetischen Bildern schildert der chinesische Starregisseur Chen Kaige ('Lebewohl, meine Konkubine'; 'Yellow Earth', zuletzt: 'Killing me softly') eine zerbrechliche Vater-Sohn-Beziehung sowie die erste Begegnung eines Heranwachsenden mit der Liebe. Darüber hinaus steht die Geschichte als Metapher für die Entwicklung des neuen China, das sich nach all den Zwängen der Kulturrevolution immer schneller zu einem modernen, vor allem von der Marktwirtschaft geprägten Land entwickelt. In 'Xiaos Weg' arbeitete Chen Kaige erstmals vor und hinter der Kamera mit seiner Ehefrau Chen Hong zusammen." (Presse-Text von Tobis Studiocanal)

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Xiaos Weg 
Originaltitel: He ni zai yiki / He ni zai yi qi (China / Südkorea 2002)
Titel für den englischsprachigen Markt:Together
alternative deutsche Schreibweise: Xiao's Weg 
Regie: Chen Kaige;
Darsteller: Tang Yun (Xiaochun Liu), Liu Peiqi (Cheng Liu), Chen Hong (Lili), Wang Zhiwen (Prof. Jiang), Chen Kaige (Prof. Shifeng Yu) u.a.; Drehbuch: Chen Kaige, Lu Xue Xiao; Länge: 118 Minuten; FSK: ohne Altersbeschränkung; ein Film im Verleih von Tobis Studiocanal; Film-Homepage: http://www.xiaosweg.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Robby Müller hat das Handwerk und die Kunst der Kameraführung und des Lichtsetzens erneuert und vorangetrieben. Er konnte wie kaum ein anderer in seinen Bildern Stimmungen erfassen und Zustände beschreiben, die mehr über Charaktere erzählten als Dialoge und dramaturgische Strukturen. Er wusste, wie man für eine Geschichte und einen Film ein ganz eigenes Klima erzeugt, in dem seine Figuren im wahrsten Sinne des Wortes 'gut aufgehoben' waren. Für eine Handvoll Filmemacher war er der wichtigste Wegbegleiter."

Regisseur Wim Wenders zum Tode des Kameramanns Robby Müller (04.04.1940 - 03.07.2018)

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