30. Mai 2002 
in Kürze: 

The Majestic

"Hollywood, Anfang der 50er Jahre. Drehbuchautoren stehen in der Studiohierarchie etwa auf gleicher Stufe wie die Chauffeure: Diese bittere Erfahrung muss auch der hoffnungsvolle Nachwuchsautor Peter (Jim Carrey) machen. Er träumt davon, mit sozialkritischen Stoffen die Welt zu verändern, und er hat auch schon seine persönliche Bestleistung beim Studio eingereicht, die die Welt mindestens so aufrütteln soll wie 'Die Früchte des Zorns': Peters Drehbuch 'Ashes to Ashes' handelt von einem historischen Arbeiterstreik; es geht um Wahrheit, um die 'condition humaine'. Doch ob je ein Film daraus wird, steht in den Sternen...
Der große Frank Capra stand Pate bei der Geschichte des jungen und ehrgeizigen Hollywood-Drehbuchautors (Jim Carrey), der in den 50er Jahren auf die Schwarze Liste gerät, seinen Job und seine Identität verliert. Doch in einer kleinen Stadt schöpft er neuen Mut, er findet die Liebe seines Lebens - und er begeistert die Menschen für seine Sache." (Presse-Text)

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: The Majestic Originaltitel: The Majestic (USA 2002) 
Regie: Frank Darabont ("Die Verurteilten", "The Green Mile"); Darsteller: Jim Carrey ("Die Truman Show", "Der Mondmann"; Peter Appleton), Bob Balaban (Parlamentsanwalt Elvin Clyde), Brent Briscoe (Sheriff Cecil Coleman), Jeffrey DeMunn (Ernie Cole), Amanda Detmer (Sandra Sinclair), Allen Garfield (Leo Kubelsky), Hal Holbrook (Abgeordneter Doyle), Laurie Holden (Adele Stanton), Martin Landau ("Der unsichtbare Dritte", "Ed Wood", "Sleepy Hollow"; Harry Trimble), Ron Rifkin (Kevin Bannerman), David Ogden Stiers (Serie "M*A*S*H", "Im Bann des Jade Skorpions"; Doc Stanton), James Whitmore ("Die Verurteilten"; Stan Keller), Gerry Black (Emmett Smith), Karl Bury (Bob Leffert), Catherine Dent (Gastwirtin Mabel), Brian Howe (Carl Leffert), Susan Willis (Irene Terwilliger) u.a.; Drehbuch: Michael Sloane; Produktion: Frank Darabont; Länge: 152 Minuten; FSK: ab xx Jahren; ein Film im Verleih der Warner Bros. Film GmbH; Film-Homepage: http://www.themajestic.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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